Mein Weg ins Schwarze

In der letzten Woche tauchte häufiger als sonst ein Spontis-Beitrag in meiner Facebook-timeline auf. Der Grund war schnell gefunden: Es handelt sich um den Gothic Friday, ein tolles Projekt, das diesen Monat, Menschen, die sich der schwarzen Szene zugehörig fühlen, die Möglichkeit bietet, zu erzählen, wie sie zu dieser kamen. (Ja, ich weiß, ich hab nen Kommata-Fetisch^^)
Da will ich mich doch anschließen!
Und auch wenn meiner nicht ganz so spektakulär ist, so war der Weg in die Szene für mich ein Paradigmenwechsel in meinem Leben und somit durchaus erzählenswert.

In der 80er auf die 90er Wende befand ich mich noch ganz heftig in einer Selbstfindungsphase und hatte bis dahin so gut wie jede Subkultur durch, die Westdeutschland bis dato zu bieten hatte. Ich war Popper, Punk, Skin, Redskin, Ted, Metaller, Hip-Hopper und den größten Teil der Anfang 90er va. Techno- und Housejünger.
Doch es gab in alle den Jahren immer wieder ein paar Bands, die mich nicht losließen und die mich immer wieder heimsuchten, auch wenn mir damals noch nicht klar war, was sie für mich später bedeuteten. Das waren Das Ich, The Cure, Depeche Mode, Silke Bischoff. Irgendetwas an diesen dunklen, melancholischen Klängen hatte mich immer wieder gefangen und zog mich magisch an und erst später sollte ich erfahren, was das war.
Irgendwann Anfang/Mitte der 90er war ich auf Sinnsuche… ich löste mich von meiner bisherigen Peergroup. Was vor allem daran lag, dass ich einen ganz anderen Weg für mich wählte, va schulisch und intellektuell. Ich krempelte mein bis dato eher abgefucktes Leben komplett um, hörte mit jeglicher Art von Drogen auf und hatte nur ein Ziel vor Augen: ein Studium. Mein bisheriger Freundeskreis bestand vorwiegend aus Schulabbrechern, Hilfsarbeitern und Kleinkrimininellen, von denen später die meisten entweder in der Klappse, dem Knast oder auf dem Friedhof landeten. Um das zu schaffen, musste ich also alle hinter mir lassen und somit va. erst mal alleine da stehen. Dies gelang dann auch. Ich holte mir mein Abitur und begann zu Studieren

Beginnend mit dem Interesse für die “schönen Künste”, die Literatur oder Philosophie, klopfte auch die Musik, die immer wieder mal vorbeischaute, an. Diesmal waren es Sopor Aeternus und Lacrimosa und diese waren dann auch die letzten Steine, die fehlten, um mich einer Subkultur zuzuwenden, der ich bis heute angehöre. Ich war fasziniert von dieser Melancholie. Ich war fasziniert von der Todesästhetik und ihrer unglaublichen Schönheit…. aber am meisten war es die Musik.
Also begann ich, sog gut wie kein Klischee der schwarzen Szene auszulassen: Farben wurden gänzlich verbannt. Und ich fühle mich bis heute physisch unwohl, wenn ich etwas anderes als schwarz trage. Ich begann dunkel-düstere Geschichten zu schreiben. Ich verschlung standesgemäß Vampirfilme, und schuf eine Webseite, die bis heute eine der größten Vampirfilmdatenbanken der Welt ist. Ich begann zu modeln, wie es jeder gute Gruft machte. Ich war im Xtra-Katalog (Ja, damals hieß der noch Xtra, ohne zweites X) und postete meine Bilder, wo auch immer ich konnte. War ich vorher eher mittelmäßig erfolgreich bei Frauen, bzw. hatte mich nur auf lange Beziehungen eingelassen und hatte kaum Selbstbewusstsein, so verhalf mir mein neues Selbst dazu, ein Lestat zu werden, der ich insgeheim wohl immer sein wollte.

Parallel dazu, ließ ich mich auch ins reale Gruft-Leben fallen. Nun gab’ es glücklicherweise im Raum Ludwigsburg und Stuttgart, ein paar legendäre Gruft-Schuppen. Die Scheune, ein heruntergekommener Laden, der auch gerne mal von Thilo Wolff besucht wurde, mit einer keifenden Anne an seiner Seite, die jedes Mädel, das Thilo zu nahe kam, mit den Augen ermordete und natürlich die RoFa, die Rockfabrik Ludwigsburg, bis heute eine Institution.

Mein Umfeld, also meine Eltern, Großeltern etc. nahmen meinen Wandel wohl wahr, taten ihn zunächst aber wohl als Phase ab, um später dann doch zu merken, dass das dann wohl jetzt doch ich bin. Inklusive der Fragen, ob man denn nicht mal was helleres anziehen möge, wenigstens wenn’s zu Verwandten geht etc. Aber ich habe mich gefunden und ich fühlte mich so unglaublich wohl in meiner schwarzen Schale, meinem anderssein mit allem was dazu gehört. Den befremdlichen und im zutiefst konservativen Schwaben va verächtlichen Blicken oder den “Satan”-Rufen, die einem hinterhergeschrien wurden.

Und nun bin ich 40, habe mein Diplom in Pädagogik und arbeite mit Flüchtlingen und problembelasteten Familien. Ich lebe nun das Klischee des alten Grufts und kann nach diesen vielen Jahren Selbsfindung zuvor, sagen, dass ich mein Ich fand. Und das habe ich vorwiegend Bands wie Sopor Aeternus, Mantus, Silke Bischoff und auch Das Ich zu verdanken und der tollsten, liebsten und va. friedlichsten Szene der Welt. Mein Dank gilt euch, die ihr einen Suchenden aufnahmt, als dieser umher irrte!

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Neue TV Serien – Teil 5 – Into the Badlands


Neue TV Serien, die ich für sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

Teil 5 – Into the Badlands

Bereits nach der ersten Folge, ausgestrahlt am 15 November, bin ich begeistert vom Setting der Serie. Meiner Meinung nach ist es ein gelungenes Mesh-up aus Dystopie a la Revolution, einem firefly‘esquem Western-Setting, einer asiatischen Sword-only Martial-Arts Welt, einigen Elementen Steampunk… ach ja, und einem guten Schuss Fist of the Northstar angehauchtem Manga/Anime.
Sie ist gewohnt blutig, wie man es von AMC und natürlich von dem Genre erwartet. Leider ist sie auch gewohnt US-prüde, so dass in Erotikszenen selbst ein nackter Hintern ausgeblendet wird. Das ist eine Entwicklung, die mich bei US-Serien in den letzten Jahren zunehmend stört. In Serien, in denen Millionen Liter Blut fließt, Köpfe rollen und Körper brachial verstümmelt werden, trauen sich US-Serienmacher sich nicht, auch nur ein wenig nackte Haut zu zeigen…. aber gut, das ist ein Thema für einen eigenen Blogeintrag. Zurück zu Into the Badlands:
Die Story sieht nach einer vorhersehbaren Geschichte aus, auch scheinen die Heroes und Villains klassische Stereotypen zu sein…. aber, das ist OK, denn die Serie mutet eben auch wie ein 90er Jahre Anime an, wozu dieser klassische Gut/Böse-Stil gut passt. Und ich kann damit auch gut leben, solange die Ästhetik, der der ersten Folge weiter ausgebaut und verfeinert wird. Denn genau davon lebt die Serie. Tolle, epische Kampfszenen, einem archetypischen Animestil in Bezug auf die Protagonisten, sowie einigen tollen noir’esquen Bildern, wie die den Regenkampf umfassende Rahmenszene.
Wenn man auf Anime steht, Firefly/Western/Steampunk nicht abgeneigt ist und auf Martial-Arts steht, definitiv ein Muss.

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Neue TV Serien – Teil 4 – The Goldbergs


Neue TV Serien, die ich für sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

Teil 4 – The Goldbergs

The Goldbergs Trailer auf Youtube

Wenn ihr, wie ich, in den 1980ern aufgewachsen seid und euch gelegentlich dabei erwischt das eine oder andere mal heimlich oder auch stolz offen an diese tolle Zeit zurückzudenken, beziehungsweise in Erinnerungen zu schwelgen, dann will ich euch diese tolle Comedy-Serie ans Herz legen.
Sie ist prinzipiell einfach gestrickt, bedient sich der standardisierten Form des leichten, 20-minutenlangen US-Comedyformates und wäre sicher nur eine weitere unter den dutzenden Familiencomedies, die fast wie am Fließband produziert werden, kurz auftauchen und dann ganz schnell wieder verschwinden. Happily Divorced, Happy Endings oder auch The New Normal um nur ein paar Beispiele zu nennen, obwohl ich bei letzterer zugeben muss, dass ich das doch schade finde, aber es hat dann doch noch das Gewisse etwas gefehlt.
Und auch The Goldbergs wird vermutlich von allen nach 1980 geborenen einfach als eine weitere zwar witzige, aber kaum besondere Serie erachtet werden.
In den vollen Genuss aller Feinheiten kommen dafür all jene unter uns, für die the Goonies, Karate Kid, Tron oder auch Zelda auf dem NES nicht nur Relikte einer längst vergangen Ära sind, sondern Teil des Heranwachsens. Denn genau hier liegt die Stärke von The Goldbergs. Fast jede Folge nimmt sich eines speziellen Themas der 80er an. Da gibt es die Goonies-Folge, in der der Jüngste der Goldbergs, Adam, mit seinen Freunden die Helden des Films quasi cosplayed um dann selbst einen Schatz zu heben, oder die Folge in der Adam sich nach langem ausharren, den Endkampf in Zelda aufspart und natürlich viele weitere Folgen mit Bezug auf Star Wars, Ghostbusters, He-Man, Alf, Transformers etc. Natürlich dürfen auch Peinlichkeiten wie Amateur-Breakdance vor dem Fernseher, bei Wärme die Farbe wechselnde T-Shirt oder der Karate-Nachmachboom aufgrund von Karate Kid nicht fehlen.
Toll ist natürlich auch das Soundtrack und die Detailverliebtheit der Produzenten.
Ein weiteres interessantes Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass die Serie lose auf den Erinnerungen und Super8-Aufnahmen des Produzenten und Autors Adam Goldberg basieren, die am Ende jeder Folge einen kurzen Einspieler haben und den Bezug zur davor gezeigten Folge herstellen.
Kurzum, für uns Kinder der 80er mit einem Mindestlevel an Nerdigkeit eine tolle Serie mit Nostalgiefeeling in Reinstform.

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Neue TV Serien – Teil 3 – True Detective und Intelligence:


Neue TV Serien, die ich für sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

Teil 3 – True Detective und Intelligence
Heute will ich mich über zwei ganz junge Serien auslassen: True Detective und Intelligence. Beide laufen erst seit 2 bzw. 3 Wochen, doch eine werde ich bereits nach der letzten Folge aus meinem wöchentlichen Serien-Potpourri werfen.

Beginnen wir mit Intelligence:

Intelligence Trailer auf Youtube

Als ich vor 3 Wochen die Zusammenfassung las und dann auch den Trailer sah, war ziemlich schnell klar, dass dies wohl die erste Post-Snowden-Serie zu sein scheint, die hier das Licht der Welt erblickt. Alles, was noch vor einem Jahr als völlig abwegig und als reine Cyber-fiction abgetan worden wäre, lässt sich jetzt ohne Probleme ins Jahr 2014 situieren. Big Data, der Zugang einer einzelnen Behörde auf alle Daten dieser Welt, der verbissene Patriotismus der USA und der unermüdliche Wille auch im Bereich der Informationstechnologie, sich als Weltmacht im Cyberspace aufzustellen. Zunächst sah ich, wie in vielen US-Serien, über den ausschweifenden Hurra-Nationalismus hinweg, der mir auch bei Serien wie Walking Dead oder Revolution sauer aufstößt. Aber solange die Amis, von ein paar skandinavischen und englischen Ausnahmen mal abgesehen, die besten Serien machen und in ihrem Amerikazentrismus gefangen sind, müssen wir Fans guter Serien damit wohl leben. Zumindest jene, die wie ich, damit ein Problem haben.
Aber das wäre ja noch nicht das Problem, das ich mit dieser Serie spätestens mit Folge 3 bekam. Neben nun bereits seit 3 Folgen unaufhörlich anhaltenden und wirklich nervtötenden Patriotismus im Stile eines Independence Day, positionierte sich die Serie in Episode Red X, durch die Aussage ihres Sympathieträgers und Titelhelden Gabe (Josh Holloway) ganz klar gegen Whistleblower und für das Recht einer Regierung, für Sicherheit alles opfern zu dürfen, auch die Freiheit der Bürger. Mag ja sein, dass ein Großteil der US-Amerikaner es so sieht, dass Snowden, Manning etc. Verräter sein sollen, ich tu das nicht, für mich sind und bleiben sie Helden! Daher 1 von 5 Punkten für Intelligence. Der eine ist nur für die geile Optik, wenn Gabe in seiner Augmented Reality steckt :)

doch nun zu meinem Überraschungshit des neuen Jahres: True Detective

True Detective Trailer auf Youtube

An der Serie stimmt einfach alles, und das bereits nach 2 Folgen. Sie ist ein visualisierter Leonard Cohen- oder Nick Cave-Song mit einer kräftigen Prise Doommetal und DSBM Das ist die Stimmung, die von fast jeder Minute dieser Serie ausgeht. Ich glaube, sie hatte mich schon nach dem Titel vollkommen gefangen. Einer der besten Titelsequenzen, die ich je in einer Serie sah. Natürlich, GoT oder auf ähnlichem Niveau, American Horror Story, spielen in der gleichen Liga, aber der Titelsong in Verbindung mit den Bildern: ungeschlagen!
Dazu kommt die unglaublich gute schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller, Matthew McConaughey und Woody Harrelson Vorallem McConaughey, den ich in so einer Rolle bisher noch nie sah, überraschte mich mit seinem Charakter Det. Rustin Cohle. Harrelson ist für mich spätestens seit Natural Born Killers oder Larry Flynt ganz groß.
Inhaltlich ist bisher nichts Innovatives geschehen. Die Geschichte hat zwei Zeitebenen, die 17 Jahre auseinanderliegen. In der vergangenen Zeitebene, Ende der 90er, müssen die beiden ungleichen Detectives einen, vermutlich religiös motivierten, Serienmord mitten im tiefreligiösen Louisiana aufklären. Dass Cohle ein höchst nihilistischer Atheist und Misanthrop ist, führt gerade hier, im Herzen des Bible Belts, unweigerlich zu Konflikten. Die zweite Zeitebene, ist das aktuelle Jahr 2014, indem beide Detectives, die offenbar nichtmehr zusammenarbeiten, getrennt bezüglich eines neuen Mordfalles befragt werden, der dem damaligen zu ähneln scheint.
Aber die Storyline ist hier zunächst nebensächlich, die Qualität und das Alleinstellungsmerkmal dieser Serie sind die Dialoge Cohles, die durchweg düster-depressive Stimmung, die unglaublich starken und mächtigen Bilder, die ein Amerika zeigen, dass ganz weit weg ist von dem Bild, was einem gerne verkauft wird.
5 von 5 Punkten (9,4 Punkte bei fast 10.000 stimmen auf imdb sprechen hier auch eine deutliche Sprache!) uneingeschränkt (mal abgesehen von der verdammt schlechten Aussprache fast aller Schauspieler der Serie^^)

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Neue TV-Serien – Teil 2 – Sleepy Hollow


Neue TV Serien, die ich fuer sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

Teil 2 – Sleepy Hollow:


klickt hier fuer den Sleepy Hollow Trailer

Seit Revolution, sind mehr als nur eine gute Serie auf der Bildfläche erschienen, über die ich auch hätte schreiben können. Zumal diese ja bereits das Staffelfinale erlebten oder fast dort angelangt sind und somit weit besser zu bewerten wären. Man denke nur an Arrow, Under the Dome und auch Siberia fand ich persönlich garnicht so schlecht.
Aber hier möchte ich Serien vorstellen, die mich bereits im Trailer umgehauen haben, bzw. nach dem Piloten. Und auch wenn ich genau weiss, dass dies mit Dracula der Fall sein wird, so warte ich hier zumindest noch den Piloten ab. Auch Masters of Sex könnte eine Serie nach meinem Geschmack sein, doch auch hier will ich zunächst den Piloten sehen. Im Falle von Masters of Sex ist bereits schon Folge 2 erschienen, ich muss nur noch dazu kommen, sie zu gucken :)

Doch nun zu Sleepy Hollow (es folgen ganz kleine Spoiler, die aber auch im Trailer zu sehen sind).
Bereits mit der Titelmusik Sympathy for the Devil, war mir sofort klar, dass es bei dieser Neuauflage der Kopflosen Reiter Geschichte, um mehr als nur einen einfachen, von den Toten auferstandenen Rächer einer Kleinstadt gehen wird. Und in der Mitte des Films, als sich herausstellt, dass dieser Kopflose nicht nur irgendein Wiederkehrer ist, sondern der erste Reiter der Apokalypse, namentlich “Tod”, sollte auch dem letzten klar sein, dass das ganze auf etwas Episches herausläuft. Ach ja, der letzte Zweifel wird mit den letzten 15 Sekunden ausgeräumt, aber das wäre nun zuviel verraten :)
Überhaupt wird die klassische Legende vom kopflosen Reiter ziemlich durcheinander gewürfelt und neu interpretiert, was aber nichts schlechtes ist, schließlich wurde diese ja schon wunderbar mit Johhny Depp von Burton verfilmt.
Auch der neue Ichabod Crane ist vorallem eines, toll anzuhören, da er im Vergleich zu den anderen US-englischen Laberbacken, eine wunderschöne Aussprache hat ;) . Und was mir persönlich ja gefällt, ist die Tatsache, dass auch er von den Toten auferstand, da er bei der Köpfung des Reiters in einer Schlacht im Unabhängigkeitskrieg unter George Washington, einen Todesbund mit ihm einging. Gerade diese Tatsache birgt das Potential für allerlei Anachronismusscherzereien, an denen bereits im Piloten nicht gespart wurde. Und gerade solche, mag ich persönlich ja besonders gerne. Der Zeitsprung von 250 Jahren in die Zukunft ist nunmal ein gehöriger Kulturschock.
Mehr will ich jetzt garnicht verraten, nur soviel, dass ich die Serie uneingeschränkt empfehlen kann und mich schon auf die kommenden Folgen freue. Ach ja, hab ich die Ähnlichkeit zu “the Crow” schon erwähnt? Ich hoffe, dass Ichabod auch ein paar von Erics Fähigkeiten hat, denn sonst könnte sein Kampf gegen die Apokalyptischen Reiter ziemlich einseitig werden.

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Star Trek Cosplay in Latex

Ich habe schon seit längerer Zeit kein Photoshooting mehr gemacht. Zum einen wohl sicher, weil ich nicht dazu kam, aber wohl auch, weil ich fast alles, was ich an Shootingvorhaben hatte, mittlerweile umgesetzt habe (für Interessierte, die meine Model-Seite nicht kennen, schaut einfach mal bei nagumo.de vorbei).
Doch was noch gefehlt hat, war ein Star Trek Shooting!
Vielen Dank geht hier vorallem an Swetl von Isabeau Ouvert für das Kleben der Outfits und an Stefan für das Photographieren und die Postproduktion.

Und nun viel Spaß beim Betrachten von

Captain Nagumo seine vulkanische wissenschaftliche Offizierin Lieutenant Commander Satura

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Der Boehse Onkelz Faktor und der Umgang mit den Kritikern (auch in der Piratenpartei)

Nachdem gerade mal wieder die Onkelz in den Medien zur Sprache kamen, unter anderem weil Beate Zschaepe Liedstellen in ihren Briefchen an einen Nazikumpel im Gefängnis zitierte, ( Beate Zschäpe gibt Einblicke auf 26 Seiten – sueddeutsche ) wurde darüber unter anderem auf Facebook bei EXIT Deutschland diskutiert. Da kam es dann wieder hoch, eine Sache, die mich schon seit Monaten wurmt und mir nicht mehr aus dem Sinn geht: Die aus meiner Sicht äußerst unsouveräne Reaktion auf eine einfache Frage und ein Statement eines MdL in Saarland meiner Partei:

Die Möglichkeit der Diskussion wurde durch ein blitzschnelles “ignore” nach dieser letzten Nachricht unterbunden. Selbst nachdem ich mich relativierend zu den Onkelz inmeinem Blog äußerte, weil mir diese Sache keine Ruhe ließ: http://blog.nagumo.de/?p=158 kam keine Reaktion. Ich schrieb* auch die Geschäftsleitung der Saarpiraten an, doch außer ein paar Smilies und man gebe es weiter, folgte keine wirkliche Reaktion, vor allem nicht von Jasmin Maurer. So was ist nicht nur undemokratisch und zeugt von mangelnder Größe, sondern einfach auch unverschämt. Am meisten kotzt mich an, dass ich Jasmin Maurer immer als Politikerin unterstützte und letztlich so in den Arsch getreten wurde.
Von einer Abgeordneten, einer demokratischen Partei, erwarte ich mehr, als ein beleidigtes: “Mimimi, mach mir meine Onkelz nicht schlecht, die sind keine Nazis mehr und ich mach auch ganz viel gegen rechts” Das ist kindisch und unreif. Aber am schlimmsten wiegt aber der Vorwurf, man könne mit “solchen Leuten” wie mir nicht diskutieren. Es wurde ja nicht mal versucht… und wer ist überhaupt “Leute mit solcher Einstellung”?
Ich musste das nun endlich mal loswerden, auch wenn ich es ursprünglich für mich behalten wollte. Aber ich bin einfach immer noch nachhaltig irritiert und auch enttäuscht, dass keinerlei Reaktion kam.
Als Abschluss noch ein kleiner rant von Olli Schulz in Bezug auf Onkelz-Kritik und die meist folgende Reaktion von Fanboys und -girls:
Olli schulz ueber Onkelz-Kritik bei Roche & Böhmermann 16.09.12 ab Minute 1:51

*Meine mail an die Piraten Saar:

Ich hatte nichtmal die Chance zu argumentieren, bzw sie hat mir keine Argumente geboten, hat mich mit Beleidigungen abgespeist und dann ignored. Auch das waere ja alles OK, wenn ich sie nicht, so wie ich es schrieb, auch in ihrer Funktion als Abgeordnete eines Landtages und Parteifreundin dazu gerne weiter befragt haette. Zumal eine solche Antwort/Reaktion keiner demokratisch gewaehlten Abgeordneten einer demokratischen Partei wuerdig ist
Ich schreibe eine Diplomarbeit zur Analyse nationalsozialistischer Pädagogik in den Erziehungswissenschaften, und bin bezueglich des Themas Nationalismus und voelkischer Ideologie sehr sensibilisiert und wenn ich lesen muss, dass eine Abgeodnete, der Partei, in die ich aus vollster Ueberzeugung eingetreten bin, die sich auch noch auf bildung spezialisiert und sich dann positiv ueber eine Band auessert, die in allen Fachkreisen rechter Analyse als mehr als umstsritten gilt und dann nicht mal darueber diskutieren will, finde ich das fragwuerdig. Wie gesagt, nur in Bezug auf ihre politische Person, nicht in Bezug auf die private Jasmin. Mir ist natuerlich auch klar und davon bin ich ueberzeugt, dass Jasmin in keinster Weise rechtes oder voelkisches Gedankengut fuer hinnehmbar haelt, aber es geht auch darum, dass man auch im Graubereich klar stellung bezieht. Ob die Band nun BO, Frei.Wild oder Stoerkraft heisst. Ich lasse mich gerne Ueberzeugen, ich habe selbst schon oft meine Meinung aendern koennen, wenn gut argumentiert wurde und mir Beweise vorgelegt wurde. Ich bin schliesslich Geisteswissenschaftler und keine orthodoxe Nonne. Und mit mir kann man sehr gut diskutieren, auch wenn Jasmin meint, ohne je ein Wort mit mir gesprochen zu haben, dass man dies nicht koenne.

Was will ich nun genau. Nichts weiter, als eine Stellungnahme. Ich hatte zuerst vor einen oeffentlichen Brief ueber die offiziellen Kanaele zu veroeffentlichen, da es hier eben aus meiner Sicht und als Erziehungswissenschaftler um durchaus mehr geht, als um eine Meinungverschiedenheit und eine Beleidigung unter Privatpersonen geht. Aber da es zZ genug Aerger gibt, auf dem “Piraten” draufsteht, liess ich das erstmal und waehlte diesen Weg.

Ich hoffe, ihr nehmt das zumindest ein wenig ernst und legt mich nicht gleich unter der Kateogorie Spinner/Troll ab. Denn auch wenn es auf den ersten blick zwar den Anscheind macht, es waere trolling, ist mir das ganze wirklich Ernst, auch wenn ich zugeben muss, dass ich durch meine Recherche und meine eigene Vergangenheit und Erfahrung mit BO, Endstufe und Stoerkraft hier sensibler reagiere, als andere. Aber manchmal ist so eine sensible Antenne ja nicht unbedingt etwas schlechtes….

Trotzdem liebe Gruesse an die Piraten des Saarlandes, vor denen ich auch weiterhin den groessten Respekt habe, seitdem ich vor einem Jahr beim Saarwahlkampf und der -wahl mitfieberte.

Jan

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Neue TV-Serien – Special – Meine Lieblingsserien der letzten 2 Jahre – Teil 1

Von Zeit zu Zeit werde ich nach meinen aktuellen Lieblingsserien gefragt, bzw. moechte ich diese meinen Mitmenschen mitteilen ;) Davon ausgehend entschloss ich mich, einfach mal eine aktuelle Liste zu bloggen. Das vereinfacht, zumindest in der Online-Kommunikation, das ganze erheblich. Das ist keine All-Time-Favourite Liste von Serien, sondern lediglich ein kleiner aktueller Ueberblick, all jener Serien, die ich gerade aktuell schaue oder in den letzten 2 Jahren geschaut habe. Natuerlich sind hier auch Serien dabei, die zu meinen absoluten Lieblingsserien gehoeren, aber wuerde ich diese ausfuehrlich benennen, muesste ich weiter ausholen: Man denke nur an Star Trek, Lost, Buffy oder Firefly um nur ein paar zu nennen. Eine Best-of-all-time Liste werde ich sicher auch mal bloggen, doch diese hier hat erstmal Prioritaet, va. weil ich einer lieben Person versprach, ich lasse ihr meine Liste mal zukommen ;)

Game of Thrones – Synopsis auf Serienjunkies.de
Eigentlich laeuft diese Serie komplett ausserhalb jeglicher Konkurrenz. Sie ist einfach so unbeschreiblich gut, dass es kaum noch einer Erwaehnung bedarf.
Aktuell laeuft die 3te Staffel, eine 4te ist in der pre-production.

Arrow – Synopsis auf Serienjunkies.de
Eine tolle Serie, die auf dem DC-Comic (ja, es gibt auch noch DC, nicht nur Marvel-Einheitsbrei) Green Arrow basiert. In ein modernes Gewand geworfen, in edler HD-Optik produziert und mit neuem Twist, laesst die Serie das etwas in die Jahre gekommene Comic wieder verdammt gut aussehen. Arrow laesst sich am besten als eine Mischung aus Punisher, Batman und Robin Hood beschreiben ;)
Aktuell ist die erste Staffel abgelaufen und eine zweite ist in Arbeit.

American Horror Story – Synopsis auf Serienjunkies.de
Geniale Horrorserie mit aesthetisch sehr ansprechenden Settings. Die beiden Staffeln haben, ausser dass die gleichen Schauspieler die Charaktere der jeweiligen Geschichten verkoerpern, nichts gemein. Sie spielen in anderen Epochen, an anderen Orten und bieten jeweils eine ganz eigene, sehr gut konstruierte Horrorgeschichte. Ich bin vorallem von der Zweiten Staffel “Asylum” begeistert.
Aktuell zwei Staffeln gelaufen und eine dritte ist in Arbeit.

Castle – Synopsis auf Serienjunkies.de
Nathan Fillion! Das sagt doch schon alles ;) Es ist zwar kein Firefly, aber unser aller Lieblingsschauspieler macht als kindskoepfiger Krimiautor ebenfalls eine sehr gute Figur! Unterhaltsam und kurzweilig und immer wieder mal mit ueberraschenden Settings, auch wenn sich die Folgen vom Aufbau her sehr oft aehneln. Das ist aber weniger schlimm, da es bei der Serie va. um die Dynamik des Duos geht und um die komoediantischen Kleinigkeiten. Diese machen die Serie dann letztlich so liebenswert.
Aktuell ist die 5te Staffel zu Ende. Eine 6te ist in Arbeit.

666 Park Avenue – Synopsis auf Serienjunkies.de
Spannende Mysteryserie mit unserem alten Freund Terry “Locke” O’Quinn, der interessanterweise eine sehr aehnliche Figur auch hier verkoerpert. Auch Vanessa Williams ist wie immer toll, wenn auch ihr Charakter etwas flach ist. Dafuer kann man sich aber auf einen Gastaufritt von unserer allerliebsten Bardame Whoopi Goldberg freuen.
Eine Staffel, dann leider eingestellt.

Ende von Teil 1: Meine Lieblingsserien der letzten 2 Jahre – Mehr in Kuerze!

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Mea Culpa – Meine Boehse Onkelz-Aversion und eine Entschuldigung

Wann immer ich auf Facebook oder ähnlichen sozialen Netzwerken ein posting sah, bei dem jemand seine Zustimmung oder sein offenes Fantum zu Boehse Onkelz, erklaerte. Wann immer jemand ein BO video postete, flog dieser ohne grosses Kommentar aus meiner Liste. Den meisten war das egal, virtuelle “Freunde” kommen und gehen schliesslich und haben eine sehr kurz Halbwertzeit, aber es gab auch den einen oder anderen, der sich angegriffen fuehlte und wie ich jetzt unverhohlen zugeben muss: Zurecht!

Hier will ich mich dennoch bei allen entschuldigen, denen ich mit meiner Boehse Onkelz-Aversion Unrecht getan habe!

Denn auch wenn BO immer noch in Teilen der rechten Bevoelkerung Ansehen geniesst, Vorbild fuer voelkische Bands wie frei.wild ist und alles andere als gewaltlos ist, so haben sie sich, wie ich nach laengerem recherchieren glaubhaft vermittelt bekam, eindeutig von rechtem Gedankengut distanziert.
Natuerlich gibt es noch genuegend rechte Trottel, die BO-Heckschiebenaufkleber durch die Gegend fahren, frei.wild, mit ihrer BO-Verehrung tun ihr weiteres.
Auch muss man klar sagen, BO hat sich zwar von rechtem Gedankengut abgewendet, ja tritt sogar aktiv dagegen auf. Doch ein chauvinistisches Weltbild vertreten sie weiterhin und auch von Gewaltlosigkeit sind sie weit entfernt, was auch ihre Beliebtheit in der Rockerszene erklaert. Ich werde sie auch weiterhin nicht moegen und auch kritisch beaeugen. Aber behaupten, dass es eine rechtsradikale, faschistische Band ist, werde ich nicht mehr und positiv hervorheben, dass sie sich aktiv gegen Rechts einsetzten, werde ich ebenfalls.

Der unten verlinkte Artikel fasst die Causa Boehse Onkelz ganz gut zusammen und stammt auch von einer IMHO vertrauenswuerdigen Quelle, die sich nicht gerade fuer rechte Propaganda auszeichnet ;) .
Ich wollte, glaub’ ich, einfach nicht wahrhaben, dass dem so ist, denn ich bin mit BO aufgewachsen und es stand fuer mich immer stellvertretend fuer rechte Fascho-Musik! Das dem so war ist unumstritten, aber eben heute nicht mehr. Und wenn jemand tatsaechlich wahrhaft Abstand dazu nimmt, sollte man ihm seine Jugendsuenden auch verzeihen!

Essay “Boehse Onkelz auf dem Seziertisch” von netz gegen nazis

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Neue TV-Serien – Teil 1 – Revolution

Neue TV Serien, die ich fuer sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

 

Teil 1 – Revolution:

Revolution Trailer

(kleine Spoiler):

Der Hauptplot spielt 15 Jahre nachdem die Welt jeglicher Moeglichkeit beraubt wurde, Strom zu nutzen. Bereits in der ersten Folge wird klar, dass der Vater der Protagonistin Charlie mehr bezueglich des weltweiten Stromausfalls zu wissen scheint, evtl auch beteiligt war. Kurz vor dem Stromausfall laedt er Daten auf einen USB-Stick, der von nun an eine Art Grals-Rolle in der Serie uebernimmt, da es mit ihm moeglich ist, Strom in einem kleinen Umkreis von wenigen Metern zu erzeugen und nutzbar zu machen.

Die Archstory der ersten Staffel dreht sich um Charlie, die mit Hilfe ihres Onkels, dem Bruder des Besitzers des USB-Stick, ihren Bruder aus den Haenden der Miliz zu befreien. Die Miliz ist eine Art Armee, des nach dem Blackout gegruendeten neuen “Monroe”-Staates, benannt nach Sebastian Monroe, des besten Freundes von Miles Matheson, dem Onkel Charlies.

Die ganze Serie hat einen Touch von Sezessionskriegsromantik: Die Uniformen der Miliz, die Vorderladerwaffen, die Zelt-Feldlager. Das ganze gepaart mit einer Prise I am Legend: Von der Natur zurueck eroberte Urbanitaet, Vergnuegungsparks und Spielplaetze von Ranken ueberwuchert, eingestuerzte Bruecken, Autos, die als Pflanzenbeet benutzt werden. Hinzukommt der “Lost”-Faktor: Flashbacks der Protagonisten, das Mysterium um den USB-Stick, bei jedem Cliffhanger wird eine neue Frage gestelt, ein neues Geheimnis gelueftet.

Kritik:

Probleme hatte/habe ich mit einigen Logikluecken, wie zB der Tatsache, dass sie es zwar schafften, eine komplette Armee mit denen der Nordstaaten aehnelnden Uniformen auszustatten, aber keinerlei dampfbetriebene Industrie in Gang zu setzen. Bis Folge 5 sah es sogar so aus, als haetten sie Dampf komplett vergessen. Aber nach 15! Jahren schafften sie es wohl dann doch mal, eine Dampflok in Betrieb zu nehmen. Ueberhaupt erwarte ich noch eine verdammt gute Erklaerung fuer das komplette Verschwinden aller Elektrizitaet und va deren Unterdrueckung, das einer Art weltweiten Antielektrizitaetsfeld gleicht. Andere elektrochemische Prozesse wie das menschliche Gehirn, oder elektromagnetische Absorbtion bei der Photosynthese etc scheinen ja wunderbar zu funktionieren, wieso dann keine Batterie, die aehnlich elektrochemisch funktioniert.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der amerikanische Nationalismus, der hier wieder mal gefeiert wird. Das gleiche Problem habe ich auch mit anderen, wie zB. The Walking Dead. Auch laesst sich ueber die Glorifizierung vom Survival of the Fittest (was hier gleichbedeutend ist mit dem Besitz der besten Waffe und des ruecksichtslosestem Verhalten) streiten. Die Rebellen wollen die Vereinigten Staaten von Amerika wieder aus der Asche erheben, als Zeichen der Zugehoerigkeit taetowieren sie sich den Sternenbanner auf den Reucken oder verstecken eine Stoffversion in einer geheimen Schublade vor den Monroe-Milizen. Ich haette mir einen progressiveren und va weltoffeneren Unterton gewuenscht, als ein “die Welt besteht nur aus den USA-Schauplatz”.

Doch abgesehen davon, mag ich die Serie. Ich mag die Aesthetik, die sehr realistisch umgesetzt wurde. Es ist nicht zu erkennen, dass die Welt im Computer entstand (was sie sein muss, denn solche Kulissen zu bauen, haette das Budget sicherlich ueberstiegen). Die Story ist spannend erzaehlt, und der LOST-Faktor stellt sich sehr schnell ein. Immer wieder tauchen neue Fragen auf und die Flashbacks geben den zuerst stereotypen Charakteren Tiefe und va Beweggruende (ob nun zweifelhaft oder nicht) fuer ihr Handeln. Die Autoren scheuen sich auch nicht, Charaktere, die man zunaechst fuer wichtig erachtet, sterben zu lassen; das ist konsequent und erhoeht die Spannung ungemein.

Wir wissen alle, wie hart der Serienmarkt umkaempft ist und daher sollte man sich nie zu sehr mit einer Serie anfreunden, denn sie koennte morgen schon wieder abgesetzt sein. Aber die Zuschauerzahlen sehen vielverprechend aus und meiner Meinung hat diese Serie wirklich Potenzial, da es ein innovativer Meshup ist, der durchaus den Zeitgeist trifft. Und der Patriotismusquatsch ist zumindest fuer eines gut: Die Amis stehen drauf und auf die kommt es an, was die Zuschauerzahlen angeht ;)

 

 

 

 

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