Der Baldachin im Wald

Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten pornographischen Wortlaut. Auch ist der Text völlig ohne politischen Bezug. Es ist reine Prosa und zum reinen Vergnügen geschrieben. Wenn Du Dich an all dem nicht störst, freue ich mich, wenn Du weiterliest,andererseits kannst Du Dich ja wieder den wissenschaftlichen oder politischen Blogeinträgen widmen.

 

Vorwort:
Es handelt sich bei dieser, wie bei einigen meiner Geschichten, um eine Vorlesegeschichte. Dies erklärt vor allem die vielen “…” Sie dienen dem Leser rein zur Erleichterung des Einfügens von Spannungs- und Sprechpausen.

Die Sonne verlässt das Firmament… langsam legt sich der Schleier der Nacht über den Wald. Der schmale, von wenigen Menschen begangene Pfad auf dem Du gehst, ist noch gut zu erkennen, doch merkst Du, wie die Schatten der schützenden Bäume immer länger werden und Dir bald die Sicht in die Ferne verwehren….
Du bist allein… Du suchtest die Einsamkeit in der Stille des Waldes… doch nun wird es dunkel und Dein Schritt wird schneller, denn Du befürchtest nicht mehr herauszufinden, wenn die Dunkelheit ganz den Wald einhüllt. Der Wald ist dicht und sehr alt…. die Baumkronen der wunderschönen alten Eichen verwehren dem Glanz der Sterne und des Mondes eintritt…. Doch was ist nun… der Weg nimmt plötzlich ein jähes Ende….. wo gerade noch ein gut zu beschreitender Pfad den Wald durchschnitt, ist nun nichts mehr…. Solltest Du umdrehen? Oder in die Wildnis des düsteren Dickichts vordringen?
Was war das? Du warst Dir sicher ein Geräusch gehört zu haben…. Es klang wie ein Heulen eines Wolfes. Da war es wieder… ja, es ist ganz sicher ein Wolf gewesen… Ein leichter Schauer fährt Dir durchs Gebein.
Du fängst nun an zu rennen…. streifst dabei immer wieder Äste und Sträucher… Du irrst umher.. ohne Ziel…. ohne zu wissen wohin Du laufen solltest…. immer wieder begleitet von unregelmäßigen Heulen der Kreaturen der Nacht die überall zu sein scheinen….
Ein fahles Licht? Was mag das sein…. Du erkennst in der Ferne ganz deutlich eine Lichtung, doch das Licht scheint nicht vom Monde zu kommen.. nein, es ist eine andere Quelle….
Du näherst Dich….Deine Arme streifen, während Du vorsichtig läufst, zarte Rosen, die Dir den Weg verwehren wollen wie es scheint….. sie reißen leichte Wunden in Deine zarte, weiße Haut…. vermischt mit dem Schweiße Deiner letzten Anstrengungen spürst Du die Risse in Deinem Fleisch… langsam, aber stetig rinnt rotes Blut Deine Arme hinab….
Du hast gar nicht gemerkt, dass Du schon fast an jener geheimnisvollen Lichtquelle angekommen bist, der Du genähert hast…Du hebst Dein Haupt und atmest vor Schaudern tief ein…. Dein Herz klopft…. vor Dir siehst Du eine Lichtung…. ganz und gar mit weichem Moos bedeckt. Im Zentrum jenes obskuren Ortes liegt auf jenem weichen Naturteppich ein schwarzes Tuch aus feinstem, und schwerem Samt. An jeder Ecke des Lagers stehen große gusseiserne Lüster mit tiefschwarzen Kerzen, die diesen Ort in ein geheimnisvolles Licht hüllen…
Hinter all jenem siehst Du einen Rosenbogen, dessen tiefschwarze Blüten einen süßen und betörenden Duft verströmen…. ganz und gar gefangen von diesem lieblichen Essenzen, schließt Du die Augen um das Sinneserlebnis zu intensivieren….. Ein Geräusch? Du öffnest Deine Augen…. Dein Herz rast…. denn nun siehst Du eine Gestalt in jenem Baldachin aus Rosen stehen… eine Gestalt ganz in schwarzen Samt gehüllt. Du erkennst eine feines Hemd, weit geschnürt mit Langen Spitzen an den Armenden. Mehr ist nicht zu sehen, da der lange Samtmantel und die tief im Gesicht liegende Kapuze alles verhüllt. Die Gestalt nähert sich…. Sie steht nun direkt hinter jenem Bette aus Samt und Moos, zwischen zwei Leuchtern, die Ihre Silhouette illuminiert.
Du bist ganz gefangen von dieser Erscheinung, bist gefangen von jener Figur, die nun die rechte Hand ausstreckt und andeutet Dich zu nähern.
Du kannst nicht anders, Du musst jenem Befehle folge leisten… zu stark ist die Anziehung die von der Gestalt ausgeht. Du betrittst den Samt….. und kniest nieder…. Du hattest das ganz starke Gefühl, dass es das war, was Dir befohlen ward. Nun nähert sich auch der Unbekannte…. Er steht nun ganz nah….. seine Arme bewegen sich überkreuz, und beginnt damit seine Haupt zu entblößen und den Mantel abzulegen….
Du siehst gerade aus…. blickst nicht nach oben… zu groß ist Deine Angst…. Du siehst wie der Mantel fällt…. Du kannst den langen Brokatrock erkennen, den der Unbekannte unter jenem Mantel, der nun am Boden liegt, trägt…..
Er senkt sich zu Dir…. seine rechte Hand ergreift Dein Kinn…. die Berührung lässt ein Gefühl reinster Zärtlichkeit durch Deinen Körper fahren., Seine Hand ist sanft und zart und seine langen, schwarzen Fingernägel sind wie Dornen, Die Deine Haut streicheln… er hebt vorsichtig Den Haupt und lässt Dich ihn ansehen…. Du siehst in ein Gesicht das halb von tiefschwarzen, langen Haaren verdeckt ist. Seine Augen sehen tief in Dich…. sie verschlingen Dich nahezu mit Ihrer Intensität… Du weißt eines ganz genau…. diesem Blick bist Du völlig ausgeliefert…
Er nimmt Deinen Arm und erblickt Deine Wunden, die durch der Rosen Dornen tief in Dein Fleisch gerissen wurden. Sein Haupt nähert sich diesen Blut weinenden Öffnungen zu Deinem Innersten… Seine Zunge streicht sanft aber bestimmt über die Risse und labt sich am süßen Saft des Lebens.
Als seine Zunge Deine nackte Haut berührt, schließt Du vor Schöngefühl Deine Augen… Eine wohlige Kälte zieht Deinen Körper hinauf und lassen Dich erschaudern…
Dein Oberteil, zerfetzt von Dornen und Ästen, hängt nur noch teilweise an Deinem Körper….. Der Unbekannte packt mit beiden Händen den verbleibenden Stoff und reißt ihn Dir mit einem Rucke vom Leib.
Dein weißer, sanfter Körper ist nun völlig entblößt…. Er streckt seine Arme Aus…. zu einem Kreuz…. Du weißt was Du tun sollst…. Du befreist auch seinen Oberkörper von jenem Stoffe, der diesen noch verdeckt. Seine Brust, weiß und nur mit einem kleinen Tattoo verziert, ist Dir nun ganz nah. Du hast das unbändige Bedürfnis, sie zu berühren, sie zu küssen, sie zu liebkosen…
Du näherst Dich der blassen Haut und lässt Deiner Begierde freien Lauf… Du merkst wie er genießt… doch er drückt Dich sanft weg und zum ersten Mal vernimmst Du eine Stimme: “Leg Dich nieder schöner Engel der Nacht und genieße…” Mit jenen Worten legt er Dich sanft auf das weiche Lager und beugt sich über Dich. Sein Haupt nähert sich Deinem. Lippen berühren sich, ein leidenschaftlicher und nach mehr verheißender Kuss folgt. Der Mund wandert an Deinem Hals hinab…. der Weg bis zu Deinen Büsten wird gesäumt von liebkosenden Berührungen, Du kannst den Atem spüren, die warme Zunge vernehmen wie sie Deine zarte Haut streichelt. Die Hände der dunklen Gestalt scheinen überall zu sein, Du vernimmst am ganzen Leib Myriaden von Empfindungen und die leidenschaftlichen Küsse der warmen Lippen tauchen Deinen erregten Körper in ein Bad der Sinne…. Deines Verführers Haupt wandert Deinen Bauch herab, begleitet von seiner heißen Zunge, die nun Deine Scham erreicht… tief in Ihr vergräbt sich sein Antlitz… Du verspürst ein Gefühl der absoluten Begierde und Ekstase, während Du seine weiche Zunge in Dein Zentrum der Lust eindringen spürst. Dein Leib beugt sich vor sexueller Energie, die durch Deinen Körper fährt wie ein elektrisierender Blitz in einem Sommergewitter. Du spürst die Zunge mit Deiner feuchten Scham spielen…. Du willst mehr… Du willst ihn in Dir spüren….
Als könne er Deine Gedanken aus Deinen Gefühlen herauslesen, richtet sich der Dunkle Engel vor Dir auf…. Du schaust Ihn an…. sein langes schwarzes Haar hängt wild in seinem Gesicht…. Er lässt sein letztes Stück Stoff fallen…. Wie auch Du, so kniet er nun völlig entblößt vor Dir. Seine Erregung ist deutlich zu sehen. Dein Blick senkt sich auf seine Männlichkeit, von der Du mehr als nur wünschst, sie in Dir zu spüren, Dich mit Ihr zu vereinen.
Der Unbekannte senkt sich über Dich, Antlitz zu Antlitz bist Du nun mit Ihm, Eure Leiber liegen nun übereinander und Haut berührt Haut. Du spürst seine Erregtheit zwischen Deinen Beinen, leichte Bewegungen seiner Hüften, lassen Dich vor Erwartung auf das Kommende in ein leises Söhnen verfallen….
Du drückst auch Deinen Körper gegen seinen, willst damit andeuten ihn endlich in Dir zu spüren…
Er schaut Dich an, seine Augen verheißen Leidenschaft, Ekstase, tiefste Lust…. Langsam, ganz sanft dringt er in Dich ein…. Ein kaum auszuhaltendes Gefühl der Erregung erfasst Deinen Körper… tief graben sich Deine Nägel in sein Fleisch, aus Deinem Munde entweichen Schreie der Lust, als er immer tiefer in Dich eindringt, sich in Dir bewegt, Dich ganz erfüllt…
Seine Zunge liebkost weiterhin Deine Brüste und seine Hände streicheln jeden Teil Deines zitternden Körpers. Immer heftiger werden seine Stöße, immer mehr spürst Du, dass Du dem kleinen Tod näher kommst… Auch wird sein Stöhnen immer lauter und ekstatischer… Du willst dass er tiefer eindringt, willst ihn ganz in Dir spüren. Du schreist vor Lust, Wellen unglaublicher Schönheit durchfahren Deinen Körper, Du bäumst Dich in einem letzten Kraftakt auf und bist dann völlig gelöst und von einer wunderbaren, erlösenden Entspannung erfasst….
Doch eines fehlt noch, Du willst auch ihm den kleinen Tod schenken, willst dass er sich über Dich ergießt und sich befreit von seiner Lust…
Der dunkle Engel verlässt Deinen Körper und kniet zwischen Deinen Schenkeln…. in einem letzten Akt der Leidenschaft lässt er seiner Ekstase freien Lauf und befreit sich über Dir…. Du spürst die Wärme auf Deinem Leibe und es fühlt sich wunderbar an… nochmals durchzucken Dich leidenschaftliche Ströme der Ekstase als Du ihn dabei beobachtest, wie sein Höhepunkt vor Deinen Augen geschieht….
Der unbekannte Liebhaber erhebt sich….. seine rechte Hand ergreift die Deine und küsst diese voller Zärtlichkeit. Dann lässt er Dich los und tritt ein paar Schritte zurück… seine Silhouette verschwimmt langsam vor Deinen Augen…. Du siehst noch, wie er sich langsam auf den Rosenbaldachin zu bewegt und mit ihm aber letztendlich ganz ein wird….
Stille….. auch das Heule der Wölfe ist nun verstummt…. In der Luft liegt immer noch der süße Duft der Rosen…. doch vermischt mit Gerüchen der Leidenschaft und der Begierde. Dein Körper ist immer noch ganz benommen….. war dies alles real??
Ein leichter Wind steigt auf…. der Mond wird durch diesen völlig enthüllt und illuminiert Deinen nackten Leib… Nein…. es war real… Du betrachtest Deinen Oberkörper…. Du fasst Dich an, Du siehst Dich an….. Nun weißt Du – es geschah alles.. und es wird unvergessen bleiben.

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