Die Kapelle

Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten pornographischen Wortlaut. Auch ist der Text völlig ohne politischen Bezug. Es ist reine Prosa und zum reinen Vergnügen geschrieben. Wenn Du Dich an all dem nicht störst, freue ich mich, wenn Du weiterliest,andererseits kannst Du Dich ja wieder den wissenschaftlichen oder politischen Blogeinträgen widmen.

 

Vorwort:
Es handelt sich bei dieser, wie bei einigen meiner Geschichten, um eine Vorlesegeschichte. Dies erklärt vor allem die vielen “…” Sie dienen dem Leser rein zur Erleichterung des Einfügens von Spannungs- und Sprechpausen.

Die alte verfallene Kapelle liegt einsam, umringt von Trauerweiden, auf der kleinen Insel in mitten des Sees. Der blutrote Mond färbt das ruhige Gewässer in ein unwirkliches violett. Der Kahn, der die Frau in schneeweißem Tuch, an das Ufer der Insel übersetzen will, durchbricht bei jeden Ruderschlag, den der Fährmann vollführt, mit einem holzigen Ächzen, die Stille der Nacht.

Aus der Ferne kann man ein fahles Licht erkennen, welches die Ruine von innen heraus leuchten lässt und ihr einen fast beruhigenden Heiligenschein verleiht. Nackte Füße betreten den Steg. Es ist kühl, doch dies lässt die unbekannte Schönheit nicht erzittern. Der Fährmann legt ab, ohne ein Wort gesprochen zu haben. Kurz neigt die Schöne ihr Haupt in Richtung des Wassers… der Kahn ist fort… das Wasser still und jungfräulich, ganz, als hätte nie etwas seine Oberfläche befleckt. Fast hätte sie das gülden verzierte Horn fallen lassen, welches sie mit beiden Händen fest umklammert. Ihr ward aufgetragen worden, dies Horn an jenen Ort zu tragen. In einem Traum. Einem Traum, der ihr realer vorkam, als dies alles hier. Der Wind beugt die Trauerweiden, so dass sie den Blick zur Kapelle freigeben und ein kleiner Pfad zum Vorschein kommt. Doch warum weht Ihr Kleid nicht, warum spürt sie nicht den angenehmen Odem der Windgötter in Ihrem Haar… da wird Ihr bewusst, dass keinerlei Winde wehen… es herrscht Stille um sie herum, absolute Stille.

Doch trotz dieser Windstille, fröstelt es sie leicht. Die Unheimlichkeit dieses Ortes und das Bewegen der Bäume ganz ohne elementare Einflüsse, ließ sie erschaudern. Ihre Haut, leuchtend, weiß wie die Federn eines Schwanes, richtete sich ob jenes Schauderns auf. Ihre Brustwarzen verhärteten sich und im Lichte des Mondes, welches das leichte Kleid durchschien, waren sie nun unübersehbar, da sie sich fest an den seidenen Stoff pressten was Ihrer Schönheit Reize noch mehr Ausdruck verlieh. Der Pfad vor Ihr glich einer Markierung, jetzt sah sie auch, dass das Blätterwert der Bäume, welche den Pfad begrenzten, von Myriaden Glühwürmchen umsäumt zu sein scheinen, die den Pfad in ein obskur, grünliches Licht tauchten.
Sie schritt auf den Pfad zu, es ward Ihr, als werde sie gerufen, auch wenn sie keine Stimme vernahm. Etwas… etwas am Ende dieses Pfades, zog sie an.
Der erste Schritt auf dem Pfad getan, bemerkt sie die Rosen, die diesen durchdringen. Dornen, scharf wie Dolche, bohren sich in Ihr Fleisch. Doch der Ruf, die Kraft die sie spürt, ist zu groß, als dass sie jetzt inne halten könnte… sie schreitet weiter… spürt jeden Dorn, jeden Stich und jede Wunde, die Ihr gerissen wird. Blut, rot und warm, rinnt ihre langen Beine hinab, hinterlässt eine Fährte des Schmerzes.
Tränen der Pein liegen in Ihren Augen… und doch, durch die Verschwommenheit ihres Blickes, erkennt sie Ihr Ziel. Ein Altar. umringt von hunderten kleiner Kerzen am Boden und im Gebälk der Kapelle… und hinter ihm steht Er… Er, der sie rief… Er, wegen dem sie den Dornengang lief. Er, wegen dem sie den Schutz und die Geborgenheit ihrer Heimat verließ. Er, der ihr im Traum erschien und sie mit tiefer, unendlicher Sehnsucht erfüllte, welche die Schönheit veranlasste, Ihm zu folgen. Am Ziele angekommen, strauchelt sie… und will sich fallen lassen. Er ist da…er empfängt sie und hindert sie am Fallen… wie geschah dies! Wie kann ein Wesen dieser Welt an zwei Orten zur gleichen Zeit sein… doch am Altar steht er nimmer… Wie ist das möglich… Niemand, kein Wesen das sie kennt, ist so schnell!
“Fürchte Dich nicht, meine Schöne…. Du bist in Sicherheit und am Ziele”
Die tiefe, ihr unglaublich vertraut wirkende Stimme, wirkt auf Ihren Geist und Ihren Körper wie ein Jungbrunnen. Die Stimme war von solcher Leidenschaft, von einer solchen Dominanz, dass sie Ihr durch Mark und Bein ging.
Er hob sie an, und legte sie vorsichtig aber bestimmend auf den Altar.
Im Scheine der Kerzen, sah sie ihn nun genau…. Sein Oberkörper war frei von jeglichem Stoffe, seinen Unterkörper bedeckt eine enge, schwarze aus Leder gefertigte Beinbekleidung. Sein Haar fällt glatt und lang über seine Schulter und verdeckt zu Teilen sein Antlitz.
Er beugt sich zu Ihr, seine Hände berühren das seidene, vom Blut getränkte Kleid… Er legt seine flache Hand auf Ihr Gesicht, der Geruch von tausenden Essenzen werden von Ihr vernommen, während er vor Ihr steht, und sie den Oberkörper leicht in seine Richtung gebeugt, die Beine vor ihm gespreizt, Ihm einfach walten lässt.
Seine Hand wandert langsam von Ihrem Gesicht, streicht zart Ihre Wangen und hält am Saume Ihres Dekolleté inne, ergreift den Stoff und zerrt ihn der weißen Schönheit innerhalb eines Augenschlages von ihrem Körper… Ihr entfährt ein leichtes Stöhnen, Ihr Körper empfing bei diesem unerwarteten Akt, ein Gefühl der Wollust und der Erwartung auf das Kommende. Wie sehr sehnte sie sich nach Ihm, obgleich sie ihn nie sah, ihn nie sprach, ihn einfach nur immer gewahr!
Er sprach nur noch eines, bevor er seinen Oberkörper in ihre Richtung beugte und mit seinen Lippen, Ihren, vor Erwartung zitternden Leib, liebkoste und mit seinen Händen, seinen zarten, grazilen Fingern, Ihre Brust umfasste um sie fest zu greifen und seine langen, weißen Nägel, sanft in ihr zu vergraben: “Genieße, Schönheit! Wir werden genießen, wovon nicht einmal Götter zu träumen wagen, wir werden uns vereinen, auf eine Weise, wie es selbst Aphrodite nie erlebte… öffne Dich mir und sei mein!”

Die letzten Worte verließen seinen Mund und zugleich vergrub er sein Antlitz zwischen Ihren großen, weichen Brüsten. Seine Zunge bewegte sich von deren Mitte hinauf zu Ihren halberregten Knospen, die er nun, mit leichtem Saugen, zur Gänze aufrichtete. Seine Zähne bissen zärtlich bis fest in Ihre erregten und zudem jetzt sehr empfänglichen Brustwarzen. Der süße Schmerz, den sie empfing, ließ sie leicht erbeben. Seine Hände hielten Ihren wunderschönen Busen immer noch fest umklammert und doch sein Haupt glitt nun ihren zitternden Bauch hinab, immer begleitet von Küssen und lustvollem Streichen seiner feuchten Zunge, bis es sein Ziel, die völlig entblößte und haarlose Scham zwischen Ihren weit gespreizten Beinen erreichte. Voller Genuss labte er sich an Ihrer feuchten Grotte, die pulsierend vor Lust geschwollen, Ihre Begierde verriet. Seine Zunge glitt zwischen Ihren inneren Lippen genüsslich nach oben, um dann an Ihrer empfindlichsten Stelle zu saugen und gleichzeitig mit ihr diese mit kreisenden Bewegungen zu stimulieren. Dies lies die Schone noch mehr erbeben und erregte sie so tief, dass sie Ihre Hände seinen Kopf ergriffen, fast schon roh, um ihn spüren zu lassen, wie sehr sie es genoss. Seine Zunge glitt wieder hinab, ließ von Ihren Kitzler ab und stieß sie zwischen Ihre Lippen, konnte sie so noch besser schmecken, den Saft Ihrer Lust genießen um sich so noch weitere Erregung in sich aufzunehmen. Die feinen Stöße taten gut, doch sie will jetzt mehr, sie will auch ihn schmecken, will seinen ersten Nektar der Erregtheit auf Ihrem Gaumen spüren. “Zieh Dich aus, Prinz der Nacht, ich will mich an Deiner Männlichkeit ergötzen, will an Ihr saugen und ihn dann tief in mir spüren!” Der Prinz ließ langsam von Ihr ab. Sein Gesicht war nun ganz zu sehen… ein leichtes Glänzen auf seinen Lippen, ließ in zärtlich erschienen doch seine Augen waren von einer Eindringlichkeit und gleichzeitigen Sinnlichkeit, die sie vor Lust nach ihm erschaudern ließ… sie musste ihn erst Küssen, bevor sie sich ihm hingab… Er stand vor Ihr und sie erhob sich, sie standen nun auf Augenhöhe, da vor dem Altar ein winziger Absatz war, gerade soviel, dass er die wenigen Zentimeter, die sie trennten, ausglich. Sie umgriff seinen Kopf, krallte Ihre rechte Hand in seine schwarze Mähne, während die linke fordernd die Schließe und Knöpfe seiner Hose öffneten, dies hinab gleiten ließ und fest sein zu unwirklicher Härte erregtes Glied ergriff, um ihn dann voller Inbrunst zu Küssen… es war ein Kuss, der so nur einmal geküsst wird… nur einmal in Jahrtausenden… Hero und Leander… Amor und Psyche… Romeo und Julia… sie küssten ihn, den einen, den tiefsten aller Küsse… und nun auch sie!
Emotion und Begierde, Fleischeslust und Zärtlichkeit, Sexualität und innerste Verbundenheit waren nun eins, bildeten eine kosmische Einheit der Vereinigung, derer sie sich nun nicht mehr erwehren konnte…. Gierig biss und küsste sie sich langsam seine Brust herab, um dann fast schon grob vor Lust, sein kräftiges, auch völlig freigelegtes Glied zu umfassen, welches nicht nur stattlich war, sondern auch von perfekter Form und Gleichheit. Dieser Anblick ließ sie nur noch fester saugen, ihm jeden kleinsten seiner Erregungsfeuchte entlocken und ihn vor Lust seinen Oberkörper, auf dessen Brust und Bauch ihre linke Hand sich tief in sein Fleisch grub, nach hinten beugen. Sie konnte nun nicht mehr warten. Am Boden vor dem Altar lag Ihr zerfetztes Kleid, sie ließ sich drauf nieder, sein Glied aber immer noch in der Hand haltend, so dass er folgen mussten- Weit spreizte sie nun Ihre Beine, er noch über Ihr stehend, entblößte Ihre zutiefst feuchte Scham und blickte ihn einfach nur an… er verstand. Auch er war voller Unrast, er wollte nur eines, in Ihr sein. Der Dunkle Prinz kniete sich vor ihr, packte dann Ihre festen, langen Unterschenkel, beugte sich dann Ihrem Leib zu, sah Ihr tief in die Augen und trieb sein hartes Fleisch langsam aber sehr bestimmend in Ihren Leib, sie dabei immer ansehend um Ihre Erregung und Erwartung zu genießen. Als er das erste Eingleiten zutiefst auskostete, bewegte er seine schlankes Becken in leichtem Kreiseln, sie spürte dies in Ihrem Unterleib, sein hartes Glied, vom Pulse vibrierend, bewegte sich in Ihr, Ihre inneren Wände entlang reibend. Dann begann er langsam zu stoßen, langsames Eingleiten, doch kurz vor dem Ende tief und kurz zustoßend. Dieser jeweils zum Ende hin gewährte harte schnelle Stoss, entring ihr jedes Mal ein leises Stöhnen, das nun an Volumen und Lautstärke gewann, da sein Rhythmus nun zulegte. Ihre Arme umfingen seinen Körper um mit deren Händen tiefe und blutende Striemen in seinen Rücken zu zeichnen, diesen Schmerz genießend, trieb ihn das noch mehr an. Auch er stöhnte, und atmete laut und fest. Er wollte sie drehen, doch dann könne er Ihr Antlitz nicht mehr erblicken, Ihre Anspannung und Ihre Schmerzen gleichenden Züge ihres Gesichts nicht mehr erleben, so ließ er es und genoss weiter, die nun immer wilder werdenden Stöße und den süßen Schmerz Ihrer Nägel, die sein Fleisch aufrissen. Die blonde Schöne, ergriff sein Becken von hinten und presste es zwischen Ihre Schenkel, die sie nun weit nach oben streckte, parallel zwischen seinem Haupt, dass er so tief als möglich in sie stoßen sollte, so tief, dass sie es gar schon schmerzte, aber die Gier diese Tatsache zunichte machen ließ. Er biss Ihr fest und feucht in Ihre Fesseln, die nun sein Haupt umschlungen. Beide, sie und er, spürten, wie die elektrisierende Spannung des Höhepunkts, von Ihren Körper Besitz ergreifen wollte… noch ein paar wenige feste und ausfüllende Stöße, dann erreichten sie ihn gemeinsam und er konnte sich in Ihr ergießen, während sie die Wellen der Lust über sich ergehen ließ… Jetzt, noch ein letztes Eindringen… es ward dem Tode gleich… Muskeln spannten sich, Leben entwich und machte unendlicher Klarheit ob des eigenen Körpers platz… ekstatischer Schmerz und zugleich ein unendlich scheinendes unbeschreibliches Gefühl durchwanderte die beiden Leiber in immer wiederkehrenden Blitzen… die Seele entwich für einen kurzen Augenblick den Körper und erlabte sich an dem Geschehen unter ihr….

Das Gefühl, wich nun einer Glückseligkeit, die beiden sich gerade Liebenden, in tiefster Zuwendung zueinander, regungslos ineinander liegen ließ. Die Zeit steht still, sie ward auf ewig an diesem Ort gefangen. So wie auch sie gefangen waren, und nur die Götter wissen, ob ihnen je wieder eine Gelegenheit gegeben wird, das Erlebte zu halten und auch in Zukunft erleben zu dürfen. Der Gedanke, sich zu trennen, machte ihr Angst… Doch es musste sein, ich muss wieder ziehen, dachte die Schöne, dies ist nicht das meine, da meine ist woanders…. dies ist seine Welt, eine Welt der sie nicht widerstehen konnte, da er sie rief, doch es ist falsch… Ist es das? Sie weiß es nicht, sie war verwirrt, tausend Gedanken gingen ihr durch den Kopf… Sie schaute ihn an, er blickte Ihr tief in die Augen… doch sie erkannte seine Trauer, er wusste ob Ihres Konflikts… langsam stand er auf, Ihre Hand fest in seiner haltend.
“Du musst nicht gehen, mein Engel, das weißt Du, nicht wahr?”
“Doch… wir beide wissen es… dies ist ein Traum, dies ist nicht meines! Nicht meines…!” und sie lief… lief ohne Zurückzuschauen, ohne Abschied… von Tränen erfüllt, die vom Schmerze der Trennung erzählen…. Es darf nicht, nein es darf nicht sein….

Es ist nicht meines!

Ende?

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