Neue TV Serien – Teil 4 – The Goldbergs


Neue TV Serien, die ich für sehenswert halte, kurz vorgestellt und bewertet.

Teil 4 – The Goldbergs

The Goldbergs Trailer auf Youtube

Wenn ihr, wie ich, in den 1980ern aufgewachsen seid und euch gelegentlich dabei erwischt das eine oder andere mal heimlich oder auch stolz offen an diese tolle Zeit zurückzudenken, beziehungsweise in Erinnerungen zu schwelgen, dann will ich euch diese tolle Comedy-Serie ans Herz legen.
Sie ist prinzipiell einfach gestrickt, bedient sich der standardisierten Form des leichten, 20-minutenlangen US-Comedyformates und wäre sicher nur eine weitere unter den dutzenden Familiencomedies, die fast wie am Fließband produziert werden, kurz auftauchen und dann ganz schnell wieder verschwinden. Happily Divorced, Happy Endings oder auch The New Normal um nur ein paar Beispiele zu nennen, obwohl ich bei letzterer zugeben muss, dass ich das doch schade finde, aber es hat dann doch noch das Gewisse etwas gefehlt.
Und auch The Goldbergs wird vermutlich von allen nach 1980 geborenen einfach als eine weitere zwar witzige, aber kaum besondere Serie erachtet werden.
In den vollen Genuss aller Feinheiten kommen dafür all jene unter uns, für die the Goonies, Karate Kid, Tron oder auch Zelda auf dem NES nicht nur Relikte einer längst vergangen Ära sind, sondern Teil des Heranwachsens. Denn genau hier liegt die Stärke von The Goldbergs. Fast jede Folge nimmt sich eines speziellen Themas der 80er an. Da gibt es die Goonies-Folge, in der der Jüngste der Goldbergs, Adam, mit seinen Freunden die Helden des Films quasi cosplayed um dann selbst einen Schatz zu heben, oder die Folge in der Adam sich nach langem ausharren, den Endkampf in Zelda aufspart und natürlich viele weitere Folgen mit Bezug auf Star Wars, Ghostbusters, He-Man, Alf, Transformers etc. Natürlich dürfen auch Peinlichkeiten wie Amateur-Breakdance vor dem Fernseher, bei Wärme die Farbe wechselnde T-Shirt oder der Karate-Nachmachboom aufgrund von Karate Kid nicht fehlen.
Toll ist natürlich auch das Soundtrack und die Detailverliebtheit der Produzenten.
Ein weiteres interessantes Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass die Serie lose auf den Erinnerungen und Super8-Aufnahmen des Produzenten und Autors Adam Goldberg basieren, die am Ende jeder Folge einen kurzen Einspieler haben und den Bezug zur davor gezeigten Folge herstellen.
Kurzum, für uns Kinder der 80er mit einem Mindestlevel an Nerdigkeit eine tolle Serie mit Nostalgiefeeling in Reinstform.

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