Mein Bekenntnis zum “Geek- bzw. Nerdtum” – Eine Aktion der Geeksisters

Ich und mein Nerdtum

Auch wenn dieser Blog vorwiegend ein eher politischer sein sollte, so kann ich mich bezueglich meines Nerdtums nicht verstecken und steh’ auch offen und Stolz dazu :) Und als die Geeksisters einen Aufruf an alle Blogger mit Geekhintergrund starteten, man solle sich doch hierzu bekennen, respektive bloggen, schloss auch ich mich diesem Ruf an, schoss einige Bilder und fing an mir Gedanken zu machen.
Auch wenn die Begrifflichkeiten Geek und Nerd unterschiedlich gehandhabt und definiert bzw. interpretiert werden, so bevorzuge ich persoenlich den Begriff Nerd in Bezug auf mein Gamer-/LARPER-/1337-/Sci-Fi-Fantasyaffines/digitales Dasein. Alle, die das anders sehen, moegen es mir verzeihen ^__^

Was macht mich zum Nerd und wie bin ich dazu geworden?
Ich will hier natuerlich keine allgemeine Definition des Begriffes vorausschicken, dies laesst sich auch in hunderten Blogs bereits nachlesen, mir geht es hier nur um meine ganz persoenliche “Nerdheit” und somit will ich Beispiele, va anhand Bildern liefern, die mich aus meiner Sicht zu einem Nerd machen bzw. Beispiele dafuer, warum ich mich als Nerd definiere.
Davon abgesehen, dass ich es immer noch nicht hinbekomme, Umlaute und “ß” zu nutzen, weil ich es mir zu den Anfangszeiten meiner Netzzeit in Newsgroups (die keine Sonderzeichen erlaubten) angewoehnte, und seitdem nicht mehr losbekomme, fuehl’ ich mich, auch trotz meine fortgeschrittenen Alters, als digital native und nicht als migrant. Das liegt mitunter daran, dass sich aus meiner Sicht, mein jetzig SNES es Ich erst formte, als es auch digital wurde. Dies lag vor allem daran, dass ich eine sehr persoenliche Wandlung in meinem Leben durchmachte, als gleichzeitig auch das Internet bei mir im Jahre 1994 einzog. Doch schon lange vor dem Netz, begann mein Nerdtum mit Computerspielen wie Ultima, Master of Magic, dem Atari 2600 und spaeter va. meinem heissgeliebten, umgebauten SNES  und dem Gameboy.
Doch das reichte natuerlich lange nicht aus um meine Nerdtriebe zu befriedigen und so kam peu a peu alles dazu, was ein Nerdherz hoeher schlagen laesst:

Weitere Games: games Hier darf va. Diablo LOD nicht vergessen werden, das erste Spiel, dass ich als PRO spielte. Zunaechst SC, dann HC und spaeter va. LVL9-PVP Liga. Ich liebe dieses Spiel, wie Millionen Nerds weltweit, immer noch zutiefst.

 

 

 

LARP und Rollenspiel:LARP Seit 1996 spiele ich den elfischen Magier Nagumo. Ja, er lebt immer noch und ist maechtiger denn je ;)

Und natuerlich bin ich auch begeisterter Pen & Paper-Rollenspieler. Hier, wie auch im LARP war ich schon immer eher dem High Fantasy zugetan, also Forgotten Relams ueber Das Schwarze Auge, Weltuntergangs-Dragonsys-Cons über Ritter-Schlachten Cons.

 

US-Comics sammeln:Comics Eines der wenigen Nerdhobbies, die ich aus Kostengruenden einstellen musste. Wenn man irgendwann mal 30 Serien parallel laufen hat, ist so ein Abo verdammt kostenintensiv Oo

 

 

 

 

Star Trek

Star Trek TNG (TOS war natuerlich schon immer Teil meines selbst^^): Stand ich zu- naechst TNG sehr kritisch gegenueber, verlor ich diese Vorbehalte schnell. Seit Star Trek VI habe ich auch jeden Film im Kino in der Premiere gesehen und 2 Star Trek Kinofilmnaechte mitgemacht… dagegen ist eine Herr Der Ringe-Nacht Kinderkram ;)
Star Trek begleitet mich seit jeher.

 

 

Star Trek

Zwei der groessten Conventions in Deutschland habe ich mitgemacht unter anderem die Star Dream One in Mannheim, die groesste jemals in Deutschland veranstaltetet Con… ein Traum.

 

 

 

 

Latex

Selbst eine massgeschneiderte Star Trek Latexunifom von Isabeau Ouvert nenne ich mein eigen. Wie man auf meiner Homepage und meinem Facebook-Profil lesen und sehen kann, habe ich auch einige andere Interessen, die nicht in die klassische Nerdkategorien fallen, wie das Modeln, das Besuchen von Fetisch- und BDSM-Veranstaltungen. Und wieso nicht diese beiden Lebensbereiche verknuepfen. Ich kann mir mein Nerdleben ohne ein ordentliche Portion Erotik und Sex jedenfalls nicht vorstellen. Guecklicherweise hat sich das in den letzten Jahren auch sehr geaendert, wie man an vielen sehr guten erotischen Fantasybuechern sehen kann, wie The Black Jewels, dem Einzug von Sex in die zu TNG-Zeiten noch sehr unbedarften Trek-Serien etc. oder LARP-Veranstaltungen fuer Erwachsene.

Magic

Magic the Gathering. Natuerlich spiele ich auch Magic, auch wenn ich erst auf zwei offiziellen Turnieren spielte, wurde mir hier schnell klar, dass PRO hier keinen Spass macht. Zum einen spielt man nur die aktuellen Editionen und zum anderen fehlt der Spass. Den hab ich eigentlich nur beim Highlanderformat in einer gemuetlichen Freundesrunde. Aber auch andere Brettspiele, wie das World of Warcraft oder das unglaublich gute Civilization Boardgame nenne ich mein eigen und hole es immer wieder gerne hervor.

Animes

Animes und japanische Rollenspiele. Noch lange vor dem grossen Anime- und Mangahype in Europa, besass ich schon eine beachtliche Sammlung an Animes auf Video von Manga-Entertainment oder lieh’ sie mir im naheliegenden English-Shop Ende der 90er. Nicht von ungefaehr kommt auch mein Nick, den ich nun bereits seit Ewigkeiten trage: Nagumo, aus dem Anime Urotsukidôji, den ich in mind. 5 verschiedenen Fassungen besitze ;) Kenner werden das Bild neben dem Text erkennen und sich danach die Finger lecken. Es sind die Erstausgaben der AnimaniA 1-5. Damals zufaellig am Bahnhof vor der Schule gekauft und mich tierisch gefreut, dass es eine Zeitschrift ueber Animes und Mangas gibt. Doch nicht nur Namies, va japanische Rollenspiele waren damals meine Droge. Allen voran natuerlich Final Fantasy. FF3 auf dem SNES war eine Offenbarung und ist bis heute fuer mich eines der besten Spiel, die je geschaffen wurden. Ich bin so unglaublich wuetend und traurig, dass ich in meinem jugendlich Leichtsinn und aus Geldmangel, alle meine original NTSC-SNES-Module verkauft habe, inkl. so Raritaeten wie Chrono Trigger, FF2-3 und Shadowrun… der Gott des Videospiels moege es mir verzeihen :(

Books

Und zu guter Letzt darf die wichtigste Nerd-Nahrung nicht fehlen: Buecher! In allen Farben und Formen. Ob nun das Technical Manual der Enterprise, alle Dragonlance-Romane oder D&D-Sourcebooks. Buecher bilden des Nerds Mittelpunkts, denn letztlich kann er da lesen, was Gleichgesinnte niederschrieben um es mit den Seinen zu teilen.

 

 

Auch wenn es an Zeit und Gelegenheiten allzu oft fehlt, so lebe ich mein Nerdtum auch in den Kleinigkeiten des Alltags aus. So ist meine Handyhuelle ein Gameboyfake, meine Guertelschnalle ein NES-Controller. Trifft man sich mit Bekannten, bzw. telephoniert man mit alten Freunden, so nehmen 70% des Gespraechsinhaltes, klassisch nerdige Themen wie Computerspiele, LARP oder Fernsehserien ein. Das Einschlafen funktioniert nur unter Beschallung von Comedy Central und wenn ich nicht mindestens einmal pro Monat Lord of the Rings oder einmal pro Woche Star Trek sehe, fehlt mir etwas. Waehrend der Autofahrt laeuft Die Horde rennt und die erste Handlung nach dem Aufwachen, sie findet auf dem Weg zwischen Schlafzimmer und Kueche statt, ist die zarte Beruehrung meine Rechners, so dass auch er aus seiner Nachtruhe erwache :)

Ach ja, die Partnerkennenlernfrage^^ Ich habe seit mind. 10 Jahren alle meine Partner im Netz kennengelernt, auch meine jetzige Frau ;)

Live long an prosper!
Eine Perle aus den 90ern zum Abschluss:
Jung

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Beschneidung? Gefällt mir! ….aber

Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben, aber es gibt von Zeit zu Zeit einfach Themen, die will ich nicht unkommentiert lassen und bin so frei den geneigten Leser mit meiner, zuweilen ganz speziellen Meinung, auf den Sack zu gehen. Und da wären wir ja auch schon fast beim Thema…. nur ein paar Zentimeter weiter hoch!
Der Bundestag hat sich also grundsätzlich, mehrheitlich entschieden Artikel auf SPON, dass das Beschneiden aus religiösen Gründen entgegen einer medizinischen Notwendigkeit (wie der Vorhautverengung) für zulässig sei, sich also offensichtlich nicht mit dem Recht des Kindes auf Unversehrtheit des Körpers oder durch den Strafbestand der Körperverletzung angreifbar sein darf.
Um eines vorweg zu nehmen. Ich bin ein großer Fan der Beschneidung! Ich bin verdammt froh, dass ich beschnitten bin, ich bin auch fest davon überzeugt, dass es abgesehen von den offensichtlichen hygienischen, vor allem ästhetische und sexuelle Vorteile hat, was mir in dutzenden Gesprächen und Erzählungen mit meinen unzähligen Sexualpartnern immer wieder verdeutlicht wurde. Und wäre ich es nicht, so würde ich es ohne zu zögern nachholen… und das ist der Punkt: ICH würde es nachholen, weil ICH es entscheide. ICH mich für die sehr! schmerzhafte Woche nach der OP entscheide. Ich wurde damals beschnitten, weil es eine medizinische Notwendigkeit war, sie hat meinen Leidensdruck vermindert. Ein 8-Tage altes Baby, oder einen 6-Jahre alten Jungen dieser Qual (ja, die Zeit nach der OP ist das) in den meisten Fällen ohne! Vollnarkose, so dass ein seelischer Leidensdruck hinzukommt, auszusetzen und dies nur mit der Begründung, dass es der Wille eines Gedankenkonstruktes sei, ist schlichtweg inakzeptabel und inhuman.
Als der Roman die Wüstenblume erschien, ging ein Aufruhr durch die Medien und auch durch religiöse Institutionen, was für barbarische Sitten doch bei den “Wilden” in Afrika herrschten. Niemand kam auf die Idee, diese Praxis verteidigen zu wollen, schließlich ist das ja eine Tradition, der nur unzivilisierte Menschen nachgehen. Zivilisierte Gesellschaften, wie das aufgeklärte Abendland, machen so was nicht… worin liegt den nun der Unterschied? Natürlich, die pharaonische Beschneidung ist tatsächlich weit schmerzhafter und sicher “barbarischer” in ihrer Ausführung, als die Zirkumsisation. doch ist das eine Begründung, das eine für akzeptabel zu erachten und das andere als Barbarei abzutun? Wer nimmt sich das Recht heraus zu beurteilen, wie ein Mensch Schmerz empfindet und verarbeitet? Sicher, ein Großteil der zur Beschneidung gezwungenen Männer trugen kein Trauma davon, während vermutlich alle Frauen, die eine pharaonische Beschneidung erlebten, traumatisiert sind. Doch weder Qualität noch Quantität eines Leidens sollten ein Argument für die erzwungene Form eines solchen sein.
Wenn ein Kind nicht verletzt werden will, dann sollte es das Recht haben, darüber entscheiden zu können, dies auch nicht zu werden. Natürlich, wenn eine andere Form des Leidens vorliegt und ein weiteres Leid oder eine Verletzung, nehmen dieses Leid, ist das etwas anderes (ein medizinischer Grund, der zum Wohle des Kindes gereicht ist).

Einem kleinen Jungen, meist lediglich unter lokaler Anästhesie, einen Teil seines Körpers, so unnütz und hässlich der auch aus meiner Sicht sein mag, abzuschneiden, nur weil es vor 3000 bzw 1500 Jahren mal Sinn ergab, und man dazu dann unter dem Vorwand “Gott” hätte es befohlen, einfach ein solches Gebot erließ um es dem einfachen Volk (zu jener Zeit durchaus sinnvoll) zu verkaufen, ist falsch, ist gegen mein Verständnis von Freiheit und der Persönlichkeitsrechte eines jeden Menschen. Religiöse Dogmen, die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte von Lebewesen außer Kraft setzen, gehören abgeschafft und schon gar nicht in unsere Verfassung aufgenommen!

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Religion-Bashing? Ja, das Recht nehme ich mir heraus!

Afghanistan, Afrika, USA, Hamburg… es gibt kaum einen Ort auf dieser Welt der nicht schon einmal Schauplatz eines Mordes, einer Hetzjagd oder einer Diskriminierung war, deren Ursache immer die gleiche ist: Religion.

Ja, es ist richtig, in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um fundamentalistische Anhänger irgendeiner Glaubensrichtung und nicht um den “normalen” Gläubigen und man könnte auch sagen, dass Religion an sich, keine Menschen tötet. Doch Waffen töten an sich auch keine Menschen, aber niemand würde mir widersprechen, wenn ich behaupte, dass eine Waffe potentiell gefährlich ist. Doch behauptet man, dass Religion potentiell gefährlich sei, ist man sogleich, auch von liberaler Seite, als intoleranter Atheist verschrien und muss sich gegen Vorwürfe rechtfertigen, ein Anti-Islamist (das ist z.Z .sehr “en vogue”, wenn man sich offen gegen Religion stellt) zu sein oder einfach nur ein verbitterter “Religion-Basher”.

Nun, ich bin sicherlich kein Anti-Islamist, sondern einfach nur ein “A-nti-Theist”. Es macht mich einfach so unglaublich wütend, wenn Menschen andere Menschen töten, verletzen oder einfach nur ausschließen und verurteilen, aufgrund eines reinen Gedankenkonstruktes, das lediglich auf Glauben basiert und von den meisten Gläubigen ohne jegliche Reflexion als wahr und real hingenommen wird. Religion ist für mich persönlich die Wurzel so vieler Übel, so vielen Mordens, so vielen Ungerechtigkeiten. Sicherlich, viele Morde der letzten Jahrtausende waren politisch motiviert und die Religion wurde lediglich als Alibi vorgeschoben. Doch wer tat das? Die Mächtigen, die, die  bereits um die Wirkung von Religion auf Volksmassen wussten. Die Empfänger des Alibis, die Gläubigen, nahmen es meist unreflektiert hin und waren mit jedweder Entscheidung, die die Mächtigen trafen, einverstanden. Auch wenn es hieß, Menschen zu töten.

Ich will auch sicher nicht eine Religion als schlimmer als die andere anprangern, nein, für mich ist jede Religion gefährlich, da ich das Konzept an sich kritisiere. Religion zersetzt schon seit jeher unsere Gesellschaft, hinderte uns Jahrtausende daran, frei und ohne Angst zu denken, zu leben, zu sein. In Ihrem Namen starben Millionen von Menschen und das schlimmste, bis heute! In unserer ach so aufgeklärten Zeit, müssen Menschen sterben, weil die eine Religion sagt, homosexuell zu sein, sei falsch; müssen Menschen sterben, weil die andere Religion sagt als Frau darf man nicht fremdgehen; müssen Menschen sterben, weil eine weitere Religion sagt, dass man seinen Mann in den Tod begleiten muss, wenn dieser stirbt. Und immer ein Grund, dass Menschen sterben, ist die Tatsache, dass die eine Religion die wahrhaftige ist, und die andere somit falsch und ergo vernichtenswert. Deswegen dürfen jahrtausendalte Statuen der einen Religion gesprengt werden, den Qur’an zu verbrennen ist jedoch Grund genug Menschen zu erschießen.

Das ist ein weitere Grund, der mich so unglaublich wütende macht: Die Bigotterie! Die meisten Religionen reden groß und ausführlich über Toleranz, Nächstenliebe und Gutes zu tun. Doch selbst ein Großteil der gemäßigten Anhänger der meisten Glaubensrichtungen erachten Homosexualität als Affront gegen ihren jeweiligen Gott, erachten überhaupt jegliche sexuelle Praxis, die nicht im Einverständnis mit den jeweiligen Glaubensvorschriften sind, als falsch und somit als im günstigsten Falle als nicht förderungs-, im schlimmsten als verachtenswert. Wenn die meisten Religionen nicht so ein ausgeprägtes Sendungsbewusstsein hätten, wäre dies auch nicht problematisch, aber dem ist leider nicht so. Geradezu aggressiv, werden Nicht- oder Andersgläubige verfolgt, diskriminiert, im harmlosesten Falle versucht zu bekehrt… doch bereits hier geht es aus meiner Sicht zu weit!

Um das ganze nochmals zu verdichten und klarzustellen und va. um Missverständnisse auszuräumen. Ich habe nichts gegen Menschen, denen Religion hilft, sich wohler zu fühlen, sich Ängste zu nehmen, sich geborgen zu fühlen. Es gibt auch Menschen, die leben einfach besser, wenn ihnen klare Vorschriften oder Richtlinien gegeben werden. Das ist in Ordnung. Ich muss das nicht für Gut heißen, ich muss das nicht mögen, aber ich akzeptiere, dass jemand dies so für sich entschieden hat. Und genau das erwarte ich aber auch von religiösen Menschen. Ich meine damit nicht, dass sie mich nicht kritisieren dürfen, ich werde schließlich auch weiterhin Religion für Blödsinn erachten, aber ich schlage deswegen keinem Gläubigen den Schädel ein, oder spucke ihn aus Abscheu an. Genau hier liegt nämlich der feine Unterschied zwischen religiöser Pseudotoleranz der meisten Gläubigen und der Toleranz die ich erwarte. Wenn Toleranz wahrhaftig in Religionen Einzug hielte, wären solche Blogeinträge auch überflüssig und ich würde mich freuen, wenn ich das nicht hätte schreiben müssen. Doch solange Religion, ja, ich meine Religion an sich, Ursache für soviel Leid und Elend ist und Toleranz weiterhin nur als Einschränkung bei der “Schäfchenrekrutierung” oder als Störung beim Umgang mit Ungläubigen erachtet wird , werde auch ich intoleranterweise weiter Religion bashen!

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“Satanisten-gothic” Bravo Lovestory von 2002

Anfang 2000 war ich Moderator in einem Gothic/Metal Forum. Einer der ersten Versuche ein Forum für beide Subkulturen aufzubauen. Es war auch wirklich gut besucht und es gab viele und konstruktive Diskussionen zu allerlei Themen rund um Musik, Gesellschaft, Medien etc., weit entfernt von der heutigen 160-Zeilen-Kommunikation.

Eine Bravo Photo-Love-Story machte damals die Runde und da ich an einer Tankstelle arbeitete, musste ich mir die dämliche Zeitschrift nicht kaufen, sondern konnte sie mir jeweils für einen Tag mit nach Hause nehmen um andere an deren illustren Photoroman teilhaben lassen.

Nun, gerade hab ich die jpg’s wieder auf meiner Platte gefunden und will dieses Juwel deutscher “Boulevard-Kunst” nicht auf meiner Platte versauern lassen, ohne es nicht nochmal schön aufbearbeitet zu haben und der Welt zugänglich machen ;)

Es handelt sich hier um die Bravo-Ausgaben 11/2002 – 15/2002

 

Viel Spass: direkt zur Love Story auf nagumo.de
oder als iframe hier:

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“Warum Pirat?” oder “wieso nicht nur Bürger?”

Nun denn, dann will ich am heutigen Sonntagabend meinen blog mit einem ersten Beitrag füllen. Da mich die letzten paar Wochen das Thema ACTA und meine Entscheidung mich über das normale Maß hinaus politisch zu engagieren, am meisten beschäftigt hat, lag es auch Nahe, genau dies zum Thema zu machen.

Beginnen wir damit, dass ich designiertes Parteimitglied der Piratenpartei bin. Designiert deshalb, weil ich meine offizielle Unterlagen noch nicht erhielt. Dies liegt wohl auch daran, wie ich von Ludwig König gestern auf der Acta-Demo in Kiel erfuhr, dass der Schatzmeister der Piraten Schleswig-Holstein ehrenamtlich tätig ist und es jetzt so kurz vor der Wahl, einfach auch sehr viel zu tun gibt…. ihm sei verziehen :)

Warum entschied ich mich, als alter SPD-Wähler, nun nicht nur für die Abkehr von der SPD, sondern gleich für einen Parteieintritt? Nun, zum einen sehe ich keine Sozialdemokratie mehr bei der SPD und zum anderen und das ist einer der wichtigsten Punkte, ist die SPD, wie auch die anderen Volksparteien inklusive der Grünen ein träges, nichtssagendes Ungetüm ohne Gesicht und vor allem ohne Kontakt zu mir, zu uns, zum Bürger.

Das ist jedoch bei den Piraten anders. Ich habe mich die letzten Monate viel mit der Partei, dem Programm und va. und viel wichtiger mit den Menschen dahinter beschäftigt. Nicht nur, dass der Prozentsatz an artverwandten schwarzen Seelen in der Piratenpartei gegenüber allen anderen Parteien überproportional erhöht ist ;) , so sind es Menschen wie Du und ich, es SIND Bürger.

Natürlich sehe auch ich die Gefahr, dass dies nicht so bleibt. Dass, sobald der eine oder die andere in Amt und Würden ist, die Macht spürt, die einem solchen Amt innewohnt, man von dieser eingelullt wird, den Angeboten, vor allem monetärer Vorteile, nicht widerstehen kann. Doch genau hierfür haben die Piraten ein Rezept, dass alle anderen Parteien in dieser Form so nicht ihr eigen nennen: Transparenz! Das mag zuallererst nur wie ein Schlagwort klingen gar wie ein Werbeslogan, doch ich bin fest davon überzeugt, dass es das probate und vor allem einzige Mittel zu wirkungsvollen Bekämpfung von Korruption und Bürgerentfernung ist.

Auch ist die Piratenpartei die einzige Partei mit der meine Überzeugungen die meisten Schnittmengen bilden. Und längst bin ich von der Kritik abgekommen, die Piraten wären ein chauvinistischer, sexistischer Haufen, der unwillens ist, sich mit einer kritischen Genderdebatte innerhalb der Partei auseinanderzusetzen. Auch hier wurde ich eines besseren belehrt als ich mich mit den Menschen, vor allem mit den vielen Piratinnen die in Spitzenpositionen der Partei wirken, auseinandersetzte. Letztlich war es auch das Parteiprogramm, das mich bei den Punkten Genderpolitik völlig und letzlich überzeugte. In einer solchen Klarheit formuliert es keine andere Partei. Hinter diesem Programm stehe ich zu 100% und kann es mit besten Wissen und Gewissen in den kommenden Monaten des Wahlkampfes vertreten.

Abschließend will ich nun noch loswerden, dass ich nach über 15 Jahren als politisch engagierter,  erwachsener Wähler endlich meine politische Heimat gefunden habe und wer weiß, wenn ich mein Diplom in der Hand habe, kann ich mir auch gut vorstellen, für UNS Piraten zu kandidieren… das Ressort Bildung wäre für einen Diplom-Pädagogen ja wie geschaffen *schmunzel*

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Neu hier?

Dieser blog wird sich alsbald mit Inhalt füllen. Bis dahin, lies Dir doch zunächst die Willkommensseite durch.

nagumo

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Eine kleine historische Reise in die Welt der Comics

Geschrieben im Jahre 2008. Ursprünglich das erste Kapitel einer Abhandlung zum Einsatz von Comics im Fremdsprachenunterricht

 

Der Comic. Als, laut Duden, Kurzform des Comicstrips[1], avancierte diese spezielle Form moderner Literatur, zu einer eben solchen. Wenige Kunstformen mit dem eigentlichen Zweck der reinen Unterhaltung, durchliefen ein solch ausgeprägtes Auf und Ab wie der Comic.

In seinen Anfängen[2] vom klassischen Comicstrip eines Yellow Kid[3], über den Sprung zum eigenständigen Heft eines Superman oder Batman, bis hin zur reinen Kunstformversion wie den Comics eines Neill Gaiman, stieß er immer wieder auf wechselnde Akzeptanz. Während in den 1950er Jahren in den USA der Comic-Code erlassen wurde, ein Gesetz, welches es dem Staat ermöglichte Comics schon bei Ihrer Entstehung inhaltlich zu zensieren, wurde er in den 1960ern vor allem in Europa als revolutionäres Mittel verstanden und missbraucht um dann im Jahre 1971 dann als 9. Kunstform geadelt zu werden.

Mittlerweile ist der Comic allgegenwärtig und weitgehend durch alle Schichten hinweg akzeptiert.

Wenn dem so ist, ist es dann nicht möglich den Comic gezielt als pädagogisches Hilfswerkzeug einzusetzen, da die Zielgruppe dieser Kunstform vor allem im Kinder und Jugendbereich zu finden ist?

Und wenn dem so ist, wie kann man ihn zum Beispiel dann lernfördernd und pädagogisch sinnvoll in den Englischunterricht integrieren?

Diesen Fragen und weiteren, die sich daraus ergeben oder neue aufwerfen, werden auf den nachfolgen Seiten nachgegangen, nachdem der historische Kontext des Comics beleuchtet, ein kleiner Blick nach Fernost geworfen und ein kurzer Überblick ob der Methodik des Fremdsprachenunterrichts gegeben wurde.

 

1. Die Geschichte des Comics

 

1.1. Ursprung des Comics

 

1.1.1 Das erzählende Bild – von der Frühgeschichte bis zum Mittelalter

 

Auch wenn der Comic, so wie wir ihn heute kennen, seinen Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts hat, so ist nicht von der Hand zu weisen, dass Bildergeschichten bereits seit Jahrtausenden ständige Begleiter der Menschheit waren.

Selbst in ihren jungen Anfängen, vermutlich sogar noch vor Entwicklung einer strukturierten Sprache, malten unsere Vorfahren Bildergeschichten an die Wände ihrer Höhlenbehausungen.

Bei manchen dieser Zeichnungen wurde eine Technik verwendet, die in abgeänderter Form selbst heute noch beim Gestalten von Comics verwendet wird. Es gibt [dort] Tierdarstellungen, deren Umrisse mehrfach gedoppelt sind; das sind so Effekte […] um Bewegung aufzuzeigen. [4]

Die ersten echten Bildfolgen, also Sequenzen, die essentieller Teil eines modernen Comics sind, entstanden nach heutigem Wissensstand in Ägypten. Eine eindrucksvolle Sequenz wurde vor fast 3400 Jahren an die Wände des Grabes von Menna, eines altägyptischen Schreibers, gemalt.[5] Wichtig ist, vor allem bei Betrachtung der Grabmalerei in Ägypten, dass Bilderfolgen nicht mit Hieroglyphen verwechselt werden. Hieroglyphen darf man nicht mit sequenzieller Kunst vergleichen, wie dies aus Unwissenheit oft geschieht.

Auf den ersten Blick scheint unsere Definition[6] wunderbar auf Ägyptische Hieroglyphen zu passen. Dabei hängt aber viel davon ab, in welchem Sinn wir das Wort „Bildlich“ gebrauchen. Ich verwende es, um wenigstens eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gegenstand auszudrücken. Aber diese Hieroglyphen bezeichnen lediglich Laute, ähnlich wie unser Alphabet. Daher ist Ihr wahrer Nachfahre das Schrifttum und nicht der Comic.[7]

Doch nicht nur die ägyptische Hochkultur konnte mit eindrucksvollen Bilderfolgen aufwarten. Nahezu 2800 Jahre später entstand ein weiteres eindrucksvolles Werk. Die präkolumbianische Bilderhandschrift, von Cortez im Jahre 1519 entdeckt, erzählt die Geschichte eines […] militärischen und politischen Herrschers Acht Hirsch „Jaguarkralle“[8]  Eindrucksvoll wird in der Bildergeschichte beschrieben, wie Jaguarkralle einen anderen Prinzen im Zweikampf tötet. Etwa um die gleiche Zeit entstand in Europa der Wandteppich von Bayeux. Dieser 70 Meter lange, friesartige Leinenteppich schildert die Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066[9]

Im 11. Jahrhundert vermitteln Bildergeschichten hauptsächlich religiöse Darstellungen für die vorwiegend analphabetische Bevölkerung. Auch Moritatensänger unterstützen deren Erzählungen mittels Bildtafeln um Geschichten und politische Geschehnisse von Ort zu Ort zu tragen.[10]

Doch eines fehlt noch um den Siegeszug des erzählenden Bildes voranzutreiben. Der Buchdruck.

 

 

 

1.1.2 Der Buchdruck – Vom ausgehenden Mittelalter bis zum ausgehenden neunzehnten Jahrhundert

 

Die Entdeckung des Buchdrucks ermöglichte nun, dass auch das einfache Volk Zugang zu Bildergeschichten haben konnte. Waren bis dahin doch vor allem der Adel und der Klerus in den Genuss gekommen, so änderte sich die durch die Möglichkeit der schnellen Reproduktion. Zu beginn sicherlich waren die Möglichkeiten des Druckes noch sehr begrenzt um Werke wie Die zwölf Martern des St. Erasmus zu vervielfältigen und dem gewöhnlichen Volk außerhalb von Kirchen zugänglich zu machen, zumindest für Europa in jener Zeit. Wagt man Mitte des 16. Jahrhundert einen Blick nach China, welches auf dem Gebiet des Bedruckens von Papier schon wesentlich weiter war, so erfährt man, dass man dort populäre Romane für das nicht lesekundige Volk mit Bilderleisten oberhalb des Textes versehen hat.[11] Doch dies änderte sich auch in der Alten Welt im Laufe der Zeit, als Drucktechnik und Reproduktionstechnik verfeinert wurde. Und hier beginnt dann auch die eigentliche Comic-Vorgeschichte, da mit Steigerung der Auflagenzahl, Bildergeschichten mit dem Ziel entworfen wurden, auch Leserschichten anzusprechen, die reinen Texterzählungen ablehnend gegenüberstanden.[12]

Auch die Kunst der Bildergeschichten an sich wurde mit der Zeit immer mehr verfeinert, welche einen Höhepunkt in den Zeichnungen William Hogarths fand. Sein Zyklus A Harlot’s Progress  aus dem Jahre 1732, [erzählt] in lebendig gestalteten Bildern und mit einer Fülle an Details eine stark sozialkritisch gefärbte Geschichte, [...] [die] zunächst als Folge von Gemälden ausgestellt und später als Kupferstich-Portfolio verkauft [wurde]. Sowohl die Gemälde als auch die Stiche waren dazu konzipiert, im Zusammenhang betrachtet zu werden… als Sequenz.[13]

Seine Werke waren sogar so populär, das spezielle Urheberrechte ratifiziert wurden um jene neue Kunstform schützen zu lassen.[14]

Als Vater des Vorläufers des modernen Comics wird Rodophe Töpffer angesehen. Er verwandte erstmals Panel-Rahmen (Als Panel, wird ein einzelnes Bild innerhalb eines Comics bezeichnet[15]) und cartoonhafte Zeichnungen in heiteren, satirischen Bildergeschichten.[16] Auf Anraten Goethes, veröffentlichte der Schriftsteller, Künstler und Universitätsprofessor […] sein erstes Album „Histoire de Monsieur Jabot“. Darauf folgen noch sechs weitere Bände, die als „Genfer Novellen bekannt“ werden.[17] Diese Werke wurden dann nicht nur in französisch, sondern später sogar in deutsch, englisch und holländisch veröffentlicht.

Bis zum Ende des 19. Jahrhundert entstehen immer weitere und differenziertere Formen dieser Bildergeschichten. Der Bilderbogen, später dann Münchner Bilderbogen, bot auf einseitigen posterähnlichen Drucken informatorisch-belehrende Themen (aus Geschichte und Geographie, Volkskunde und Pädagogik) wie unterhaltsame Beiträge (Kasperspiele, Märchen […][18] , von namhaften Autoren wie Wilhelm Busch oder Franz Pocci. Während jene Geschichten von eher harmlos-heiterer Natur waren, so boten im Gegenzug dazu humoristisch-satirische Blätter wie Fliegende Blätter, Kladderadatsch oder Simplicissimus, auch kritische Bildergeschichten mit politischer Tendenz. Diese richteten sich dann auch an ein meist erwachsenes Publikum.

Doch auch wenn ein Virtuose wie Wilhelm Busch, über zwei Jahrzehnte hinweg rund hundertdreißig verschiedene Arbeiten vorlegte, so fehlte doch noch ein kleines Detail, um die Geburt des modernen Comics einzuleiten. Doch dazu muss man Europa verlassen und einen Blick über den Atlantik wagen.

 

1.1.3 Die Geburt des modernen Comics – Vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bis Heute.

 

Die Geburtstunde des ersten Comics ist nach mehrheitlicher Meinung der Comic-Forschung der 5. Mai 1895. An jenem Tag zeichnete Richard F. Outcault zum ersten Mal exklusiv für die Zeitung World einen Cartoon mit dem Titel Hogan’s Alley dessen Held ein Junge in einem knallgelben Nachthemd namens Yellow Kid war.[19] Strittig ist dieses Datum vor allem deshalb, weil es sich eigentlich eben doch noch nicht um einen Comic handelte, sondern immer noch um eine Bildergeschichte, da die begleitenden Texte, unterhalb der Zeichnungen zu lesen waren. Korrekterweise sollte man den 25. Oktober 1896 nennen, denn hier entstand erstmals eine Ausgabe von Hogan’s Alley, die Sprechblasen aufwies.[20]

Wesentlichster Verdienst Outcaults war es, der World zu besseren Verkaufszahlen zu verhelfen, was im Gegenzug andere Zeitungen dazu veranlasste, eben jene Idee aufzugreifen um ebenfalls mithilfe von Comic-Strips ihren Ausgaben mehr Attraktivität zu verleihen und somit weiteren Zeichnern die Türen zu öffnen. Damit waren die Vorraussetzungen geschaffen, dass der Comic im heutigen Sinne entstehen konnte[21]

Kurz nach dem Ende des 19. Jahrhunderts, waren die grundlegenden Elemente des Comics gegeben – feststehende Figuren, fortsetzende Handlung in Einzelbildern, Dialoge in Form von Sprechblase – doch hatte es sich bis dahin noch nicht als selbständiges Medium durchgesetzt. Die Zeitungsbeilagen waren noch immer ein Experimentierfeld verschiedenster Formate und Erzählformen. Selbst ein Name fehlte diesem neuen Medium noch. Erstmals berichtete The Bookman 1902 über jenes Phänomen und nannte es schlicht the new humor, später setzte sich dann der Begriff funnies durch und schließlich dann Comics.

Die Nachfrage in Bezug auf die Comic-Strips war dann schnell so groß, dass Sammelbände erschienen, die Nachdrucke früherer Strips enthielten; die ersten Comic-Books entstanden. Doch auch diese waren immer noch an den Zeitungsverlag gekoppelt, auch wenn sie später von speziell gegründeten Agenturen, den Feature Syndicates[22], übernommen wurden um eine Profitmaximierung der jeweiligen Serie erreichen zu können. Dies hatte auch zur Folge, dass Comics mit provokativ-aggressiven oder sozialkritischen Elementen abnahmen und harmlos-heitere oder abenteuerlich-unrealistische Comics den Markt dominierten, da diese sich in den ernsten Zeiten zwischen den Kriegen besser verkauen ließen.[23]

Eben diese Nachfrage nach Comics mit abenteuerlichen Inhalten während der Weltwirtschaftskrise und dem Rückgang der Pulps[24], verhalf den als Comic-Strips 1929 erschienenen Serien Tarzan oder Buck Rogers zum Erfolg, da sie die Flucht in eine heile Scheinwelt oder die Verdrängung von Problemen mit Hilfe unterhaltsamer Ablenkung ermöglichten.[25] Im gleichen Jahr erschienen diese Serien dann auch als geheftetes Comic-Book zunächst noch im Zusammenhang mit einer Zeitung, bis sie dann im Jahre 1934 als selbstständig zu erwerbendes Produkt verlegt wurden. Drei Jahre später entstanden dann die ersten Hefte mit Serien, die zuvor noch in keiner Zeitung als Strip erschienen. 1937 war der Comic nun unabhängig von Zeitungen, als eigenständiges Medium geboren.

Nun begann der Siegeszug der Superhelden. 1938 erschienen die Action Comics, das Heft in dem Superman auftrat und ein Jahr später die Detective Comics, die Plattform Batmans.

Aufgrund des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges, verlangte der Markt nach weiteren patriotischen Helden wie zum Beispiel Captain America aus dem Jahre 1941.

Neben den vielen Superhelden und –heldinnen, die in den 40er Jahren entstanden, ist schließlich noch die Entstehung der Educational Comics wichtig, bei denen Gebiete wie Naturwissenschaft, Religion, Geschichte usw. verarbeitet wurden, um diese vor allem Kindern und Jugendlichen zugänglicher zu machen, bzw. mit der Hoffnung, Informationen einfacher vermitteln zu können.[26]

Die Zeit vor, während und nach dem Weltkrieg, war die Hochzeit des Comics, allen voran der Superheldencomics, doch diese währte nicht. Auflagen gingen aufgrund mangelnder Nachfrage, zurück, was vor allem am neuen Konkurrenten des Comics lag, dem Fernsehen.

Dies führte dazu, dass sich Comic-Verleger wie Bill Gaines, der Sohn des Inhabers der Educational Comics, neue Genres erschließen mussten, um Leser zu gewinnen.

Bill erbte den Vertrieb seines Vaters Charles Gaines starb, und nutzte diesen Verlag um seine  Horror Comics zu verlegen, mit denen er große Erfolge feierte. Er stellt die komplette Produktion von Educational Comics auf Horror und Science Fiction um, nachdem er eine makabre Horror-Story in seinem Magazin War against Crime veröffentlichte, die ihm so gut gefiel, dass er nicht mal auf Leserreaktionen wartete.[27]

Mit dieser Aktion brachte Gaines eine Debatte ins Rollen, deren Ausläufer bis nach Europa zu spüren war und dem Comicgenre bis Mitte der 70er Jahre nachlasten wird, ja wenn nicht gar bis heute noch nicht aus dem Meinungsbild konservativer Kreise gänzlich verschwand.

Im Oktober 1948[28] berichtete Time erstmals über Jugendliche, die Straftaten nach dem Inhalt einer Comic-Lektüre, verübten. Ab jenem Zeitpunkt begann eine wahre Hexenjagd auf Comics. Hefte wurden öffentlich an Schulen verbrannt, Händler weigerten sich, bestimmte Comics zu verkaufen und als McCarthy Vorsitzender des Ausschusses antiamerikanischer Umtriebe wurde, [fand] die angebliche Bedrohung der Nation von außen durch den Kommunismus […] sein Pendant in einem Kreuzzug gegen die Comics als Gefahr von innen.[29]

Nach einem spektakulären Prozess gegen Gaines im Jahre 1954, bei dem jener kein besonders hilfreiches Bild in Bezug auf die Harmlosigkeit von Comics ablieferte und bei jenem berühmt gewordenen Schlagabtausch mit Senator Estes Kefauver endgültig zum Buhmann in der Öffentlichkeit wurde, spürte die gesamte Branche, dass sie nun reagieren müsse.

Kanada hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sei gut fünf Jahren ein Gesetz verabschiedet, dass die Herstellung, den Druck und die Verbreitung von Crime-Comics, also Comics mit expliziter Gewaltdarstellung, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zu ahnden.

Im Oktober 1954 wurde die Comic Magazine Association of America (CMAA) gegründet, die den so genannten Comic-Code festlegte, der unter anderem die Darstellung von Sympathie zu Verbrechern, Misstrauen gegen Streiter für Recht und Gesetz oder auch Nacktheit in jeglicher Form verbot.[30]

Selbst Scheidung auf humoristische oder wünschenswerte Weise darzustellen war verboten.

Von nun an nahm der Handel nur noch Comics an, die ein Prüfsiegel der CMAA aufweisen konnten, welches als briefmarkenähnliches Siegel auf dem Deckblatt nach Prüfung des Comics aufgedruckt werden durfte.

In Deutschland führte die weltweit geführte Comic-Kritik zur Einrichtung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften,[31] der BPjS bzw. heutigen BPjM (Medien). Ein, immer wieder aufgrund so genannter „Killerspiele“ in die Schlagzeilen geratenes, Organ, welches seinen Ursprung einzig und allein in der Bekämpfung von Comics, in Deutschland vorwiegend Abenteuer-Comics, hat.

In den folgenden Jahren passierte zunächst nicht viel Neues, da die Kreativität aufgrund des Comic-Codes aus Angst vor Zensur, stark eingegrenzt wurde. Vorwiegend griff man das altbewährte Schema der Superhelden wieder auf, in Serien wie der Justice League, und es begann die Periode der so genannten Silver Age, wie dieser Zeitabschnitt später von Fans getauft wurde.

Einen neuen Weg beschritten mehrere Autoren Mitte der Siebziger, als sie Helden erstmal mit Problemen wie Rassendiskriminierung und Drogenkonsum konfrontierten. Auch bekannte Helden wie Spider-Man folgten diesem Beispiel und wurde ohne Siegel der CMAA, die Darstellung suchterzeugender Narkotika natürlich untersagte, veröffentlicht. Als daraufhin der Comic-Code geringfügig liberalisiert wurde, erlaubten es sich weitere Helden mit Problemen wie Alkoholismus etc. auseinanderzusetzen.[32]

Die siebziger Jahre waren vor allem geprägt durch einen Generationenwechsel.

Von nun an zeigten Comicfiguren bei weitem mehr charakterliche Tiefe und Persönlichkeit.

Interessant ist vor allem die Figur Wolverine, die 1982 erstmals auch eigenständig in einer von Claremont geschriebenen und von Frank Miller gezeichneten Miniserie auftreten konnte. Standen Superhelden bislang unzweifelhaft für die Tugendhaften, so ist Wolverine das genaue Gegenteil: Er raucht, trinkt, hat cholerische Anfälle und oft weder sich noch seine Kräfte unter Kontrolle.[33]

Der interessanteste Held der Achtziger wurde jedoch Batman, und auch hier spielte Frank Miller eine entscheidende Rolle. Er inszenierte 1986 mit The Dark Knight Returns […] eine hintergründige Demontage des Superheldenmythos.[34] Millers Protagonist ist ein psychopathischer Held, dessen Amoklauf ein radikaler Abgesang auf die Naivität und den tendenziell autoritären Charakter des Superheldengenres[35], ist.

Doch solche innovativen Comics blieben, bis auf wenige Ausnahmen eine Seltenheit, und waren wenn dann fast ausschließlich nur in der alternativen Comicszene zu finden, die sich schon seit den Sechzigern nicht vom Comic-Code beeinflussen ließen. Aufgrund großer Erfolge wie Todd McFarlanes „Spawn“ im Jahre 1993, in denen es weit rauer zur Sache ging[36], änderte sich dies auch in den Mainstream-Comics und der Comic-Code spielte von nun an praktisch keine Rolle mehr.[37]

Der Comic hat nun endlich den Stellenwert erreicht, den es, als literarische Kunstform unter vielen, verdient. Comic-Künstlern werden Lizenzen für Film und Fernsehen zu horrenden Summen abgerungen und selbst große Künstler wie Picasso lassen verlauten:

Ich bedaure in meinem Leben nur, dass ich nie einen Comic-Strip gezeichnet habe[38]

 

1.2 Exkurs: Der Manga. Eine Sonderform des Comics aus Japan.

 

Einer Erscheinungsform des Comics, soll hier in gesonderter Form Beachtung geschenkt werden – dem Manga. Diese besondere Form des Comics aus Japan, ist vor allem bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, und jene Zielgruppe ist es, die wichtiger Bestandteil des zweiten Teils dieser Arbeit ist.

Japan verfügt derzeit über den größten Comic-Markt. Mehr als zwei Milliarden Comic-Magazine und –Bücher werden dort pro Jahr verkauft.[39]

Der Begriff Manga geht auf Katsushika Hokusai zurück, dessen Skizzenbücher bereits 1812 auch schon Bildfolgen enthielten. Abgeleitet aus den Suffixen man = spontan und ga = Bild. Diese Übersetzung ist die geläufigste und soll hier soweit genügen, da selbst die japanische, chinesische und internationale Fachliteratur in Bezug auf die Herkunft der beiden Silben in Bezug auf das Wort Manga noch zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen ist.

Außerhalb Japans ist der Manga lange unbekannt gewesen. Er verbreitete sich erst Anfang der Achtziger Jahre im asiatischen Raum, gelang dann in die USA und von dort dann auch nach Europa.[40]

Dies hatte mehrere Gründe. Der offensichtlichste Grund war wohl, dass man in Japan von hinten nach vorne und von unten nach oben liest. Ein Manga war nun eben genau auf jene Weise aufgebaut und es hätte erhebliche Mehrkosten verursacht, wenn dieses Layout an die westlichen Lesegewohnheiten angepasst werden hätte sollen. Des Weiteren sind Mangas fast ausschließlich in Schwarzweiß und die Geschichten oft bis zu tausend Seiten stark.[41]

Entscheidend war jedoch, dass dem Manga eine grundverschiedene Grammatik zugrunde liegt, die sich in Verdichtung der Erzählzeit, der Handlungsausschnitt, der pro Bild gezeigt wird, ist wesentlich kürzer. Die größere Synchronität zwischen Erzählzeit und erzählender Zeit führt somit auch zu jenem erheblichen Seitenumfang.

Jedes Bild bedeutet in der Regel einen neuen Aspekt der Handlung oder Situation, und so kann sich beispielsweise eine Kampfszene über zwanzig oder mehr Seiten erstrecken.[42]

Auch beziehen sich viele Inhalte der Mangas auf japanische Alltagssituationen, oder japanische Geschichte und Mythologie. Wegbereiter der Mangas im Westen waren somit vor allem Science-Fiction-Serien, die nicht so tief im japanischen Leben verankert waren, wie andere Geschichten.

Doch auch in Japan ist die Entwicklung der Mangas zum Massenphänomen relativ jung. Die Geschichte der Bilderzählungen beginnt zwar bereits im 12. Jahrhundert durch den Priester Toba, der Bildrollen, so genannte Chojugiga anfertigte, auch erblickte das erste japanische Comic bereits im Jahre 1902 das Licht der Welt, welches dann auch als Abgrenzung zu den bereits existierenden Karikaturen (ähnlich den europäischen, wie sie zu jener Zeit existierten), als Manga bezeichnet wurde, doch der Beginn einer eigenständigen Comic-Kultur, lässt sich auf das Jahr 1947 datieren, in dem mit dem „Manga Shonen“ das erste reine Comic-Magazin erschien[…].[43]

Pionier und Erfinder der dem Manga heute innewohnenden Erzähltechnik, war Osamu Tetzuka. Er erfand den erzählenden Manga, dessen Grammatik einzigartig im Comic-Genre ist. Fast die Hälfte seines Textes, kommt ohne Text aus. Knigge, einer der führenden Comic-Historiker, beschreibt auf eindrucksvolle Weise in seinem Buch Comics eine Szene, wie sie in einem von Tetzukas Werk vorkommt, und verdeutlicht damit diese andere Erzählweise:

Allein die Autofahrt zum Hafen, von dem aus der junge Held zur Schatzinsel aufbricht, erstreckt sich über neunundzwanzig Einzelbilder. Einziger Zwischenfall auf diesen acht Seiten, die ganz dem Aufbau der Spannung dienen und den Leser auf das Tempo der Erzählung einschwören: Der Held liest am Straßenrand einen Hund auf, der ihn fortan begleitet.[44]

Da der Grundstein nun gelegt wurde, stand der rasanten Entwicklung dieses bis heute einzigartigen Phänomens nichts mehr im Wege. Bereits in den sechziger Jahren überschritt die Auflage von Manga Shonen die Millionengrenze und rasch wurden neue Magazine gegründet. Das Angebot trennte sich schon früh in so genannte Shojo Manga, die sich auf die Zielgruppe der Mädchen und Frauen spezialisierten und Shonen Manga, vor allem auf Jungen und Männer abgestimmt. Nicht nur inhaltlich verschieden sondern auch durch stilistische und formale Merkmale abgegrenzt. Diese Spezialisierung auf eine bestimmte Zielgruppe, nahm in den letzten Jahren stark zu, so dass es inzwischen Mangas beispielsweise für ältere Frauen oder Angestellte gibt. Diese Trennung konnte wohl vor allem auch deswegen geschehen, da der Qualität der Geschichten generell mehr Bedeutung beigemessen wird, als den Zeichnungen.[45]

Mitte der Achtziger revolutionierte ein junger Zeichner mit seinem Epos Akira, der vor allem aufgrund seiner Verfilmung die gleichzeitig erschien, nun endlich auch den Manga in Europa und den USA etablierte, den japanischen Manga-Markt. Katsuhiro Otomo hat mit seinem Werk eine ganze Generation von japanischen Comic-Zeichnern beeinflusst, wodurch Serien wie Dragon Ball, Ranma ½ oder Sailormoon erst möglich wurden, die bis heute produziert und gelesen werden. Doch sein Einfluss wirkte sich nicht nur auf den Bereich der Mangas aus, sondern revolutionierte die gesamte Medienlandschaft in Japan. Der Erfolg von Otomos Zeichentrickverfilmung Akira, der Schritt vom stillen Bild, hin zum bewegten auf den Kinoleinwänden, ließ ein weiteres Mediengenre entstehen, den Anime. Abgeleitet vom englischen „animation“ -  für Animationsfilm stehend – entstanden nun hunderte von TV-Serien, Kinofilme und Anime-Kassetten.[46]

Erfolgsserien wie Sailormoon oder Dragonball Z waren es, die den deutschen Markt auf den Manga aufmerksam machten. Zunächst erst als „Kinderkram“ abgeurteilt, mussten sich einige deutsche Verleger im Jahre 2002 eingestehen, dass auf den traditionellen Sektoren eine Misere vorherrschte und der Verkauf von Mangas mittlerweile 70- 80 Prozent ihres Umsatzes ausmachten – dies lies dann die gesamte Branche aufhorchen und man begann, sich mit dem „Kinderkram“ zu beschäftigen. Doch hierfür war es mittlerweile zu spät und so konnten wichtige einheimische Comic-Veranstaltungen, wie die Comic-Börse in Erlangen, dieses Manko nicht mehr ausgleichen, da die Manga-Fans ihre eigene Szene, aufgrund der bis dahin groben Vernachlässigung etablierter Veranstaltungen, aufbauten -  die Animagic in Koblenz, die seit 1999 zur größten Ihrer Art zählt und Treffpunkt jener Szene ist.[47]



[1] Duden Fremdwörterbuch. Drosdowski, Günther [Hrsg.]. 5. Ausgabe. Mannheim: Dudenverlag, 1990. Seite 152.

[2] Anmerkung: Dies ist die populäre Version der Anfänge des Comics und soll hier erstmal genügen. Eine vollständigere Historie folgt in den Folgekapiteln.

[3] The Yellow Kid. Outcault, R. F. In: New York Post. USA, 1896.

[4] Andreas C. Knigge. Alles über Comics. Hamburg: Europa Verlag, 2004. Seite 21.

[5] Scott McCloud. Comics richtig lesen. Hamburg: Carlsen Verlag, 1994. Seite 22.

[6] Ebd. Zu räumlichen Sequenzen angeordnete, bildliche oder andere Zeichen, die Informationen vermitteln und/oder eine ästhetische Wirkung beim Betrachter erzeugen sollen. Seite 17.

[7] McCloud. Seite 20-21.

[8] Ebd. Seite 18.

[9] Ebd. Seite 20.

[10] Das kleine Comic-Lexikon. Feige, Marcel [Hrsg.]. Berlin: Schwarzkopf und Schwarzkopf, 2005. Seite 9.

[11] Feige. Seite 9.

[12] Alfred Pleuss. Bildergeschichten und Comics. Bad Honnef: Bock und Herchen, 1983. Seite 3.

[13] McCloud. Seite 24-25.

[14] Ebd. Seite 25.

[15] Andreas C Knigge. Comics. Hamburg: Rowohlt, 1996. Seite 331.

[16] McCloud. Seite 25.

[17] Feige. Seite 10.

[18] Pleuss. Seite 9.

[19] Knigge. Comics. Seite 17

[20] Knigge. Alles über Comics. Seite 12.

[21] Knigge. Comics. Seite 19.

[22] Pleuss. Seite 4.

[23] Pleuss. Seite 5.

[24] Ebd. Billige abenteuerliche Groschenromane. Seite 5.

[25] Ebd. Seite 5.

[26] Ebd. Seite 6.

[27] Feige. Seite 13.

[28] Knigge. Comics. Seite 140.

[29] Ebd. Seite 141.

[30] Knigge. Comics. Seite 141.

[31] Pleuss. Seite 11.

[32] Knigge. Comics. Seite 150.

[33] Ebd. Seite 153.

[34] Ebd. Seite 157.

[35] Ebd. Seite 157

[36] Jan Roesler. Spawn: A characterization. Eine Studienarbeit. Stuttgart, 1999. Seite 4ff.

[37] Knigge. Comics. Seite 160.

[38] Feige. Seite 17.

[39] Knigge. Comics. Seite 240.

[40] Knigge. Alles über Comics. Seite 20.

[41] Knigge. Comics. Seite 240.

[42] Ebd. Seite 241.

[43] Knigge. Comics. Seite 242.

[44] Ebd. Seite 243.

[45] Knigge. Comics. Seite 246.

[46] Ebd. Seite 252.

[47] Thomas Dräger und Sarah Forster. Die besten Mangas und Animes. Königswinter: Heel Verlag, 2004. Seite 11.

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Tetsuo und Shylinjah – eine erotische Geschichte in der Welt von Warcraft

Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten pornographischen Wortlaut. Auch ist der Text völlig ohne politischen Bezug. Es ist reine Prosa und zum reinen Vergnügen geschrieben. Wenn Du Dich an all dem nicht störst, freue ich mich, wenn Du weiterliest,andererseits kannst Du Dich ja wieder den wissenschaftlichen oder politischen Blogeinträgen widmen.

 

Vorwort:
Es handelt sich bei dieser, wie bei einigen meiner Geschichten, um eine Vorlesegeschichte. Dies erklärt vor allem die vielen “…” Sie dienen dem Leser rein zur Erleichterung des Einfügens von Spannungs- und Sprechpausen.

Shylinjah ist eine Hexe der gleichen Gilde, welcher auch Tetsuo beigetreten ist.
Sie sprachen bis dato recht wenig miteinander, wenn dann nur Hexerangelegenheiten.
Mit der Zeit, entwickelte sich dann doch eine Freundschaft, da sie bei weitem mehr verband, als es das mit den anderen der Gilde tat… Daemonologen und Hexen sind nicht sehr beliebt in Silbermond.
Shy stand kurz vor ihrer Heirat mit einem angesehenen Blutritter. Hier waren die Konflikte schon von vornherein klar, doch Tetsuo schwieg dazu, es ging ihn nichts an.
Die Trennung ergab sich noch bevor die Hochzeit vollzogen war. Am Abend, nachdem die sehr unschön Trennung seitens des Blutritters vollzogen wurde, standen die beiden alleine im Gildenhaus woraufhin Shylinjah in Tränen ausbrach und sich Tetsuo in die Arme werfen wollte.

Dieser Gefühlsausbruch trag Tetsuo völlig unvorbereitet, jedoch fing er sich schnell wieder, näherte sich Shylanjah und fing an zu sprechen:

“Shy, dies tut mir ehrlich sehr leid… doch in der Tiefe Deines Herzens denke ich, dass Du genau weißt, dass dies nie gut gegangen wäre… Ich meine… ich bitte Dich… er ist ein Blutritter!
Worüber also Tränen vergießen….. auch wenn Du jetzt denkst, dass Du ihn gar geliebt hast… glaube mir, dies ist unmöglich.
Man kann nicht schon nach so kurzer Zeit lieben… schwärmen, ja, Begierde verspüren auch… aber Liebe ist eine ganz andere Sache.
Außerdem… Lass mich doch einmal etwas erzählen, was mein Vater mir mit auf den Weg gab… etwas über die Liebe und uns Hexer.
Hexer sind nicht fähig wirklich zu lieben. Ihr Herz wird über die Zeit hinweg immer mehr vom Dämonischen beherrscht, ja eingenommen, gar verschlungen. So sehr, dass kein Platz mehr für diese lästige Emotion zur Verfügung steht.
Was auch gut so ist, denn Liebe ist eine viel zu gefährliche Sache… denk doch nur, was im Namen der Liebe schon alles geschah und immer noch geschieht!
Kriegen brechen los, Morde sind geschehen, Königreiche brachen in sich zusammen…ist es das wirklich wert? Hör mal…. Leidenschaft ist gut, Gier ist befriedigend und profitabel, wie auch die heiße Glut der körperlichen Liebe… aber Liebe? Pah, nutzlos.
Außerdem… wir sind Hexer, Meister der Dämonen, Herr über Feuer und Schatten, de mächtigsten Wesen die auf Azeroth wandeln… wir haben also somit auch eine gewisse Verantwortung… und natürlich auch ganz bestimmte Ziele…”

Nagumo musste bei diesem letzten Satz schmunzeln… fast so, als wisse er bereits, was seine Ziele sind.

“… welche unserer ganzen Kraft und Aufmerksamkeit bedürfen….
Wir führen Beziehungen, sicher, aber nur, wenn sie einen Zweck erfüllen. Sei dieser nun der Entspannung und der hemmungslosen Ekstase gereicht oder auch um ein gewisses Ziel zu erreichen oder zumindest einem näher kommen… aber mehr nicht!
Und selbst, falls wir uns je entscheiden sollten, aus unerfindlichen Gründen, doch eine Beziehung aus Liebe zu führen, so ist dies viel zu gefährlich, zumindest dann, wenn die mit einem Nichteingeweihten geschehen sollte. Unser Wissen ist viel zu, sagen wir mal delikat, als dass es im Eifer des Gefechts in die falschen Ohren dringt… ich denke, Du weißt wovon ich rede.
Wir sind die Hüter von Kenntnissen und Wissen, welches den Glauben vieler Einwohner Azeroths, und ganz speziell derer Silbermonds in den Wahnsinn triebe.
Auch wenn dies den meisten von uns relativ egal wäre, so könnte dies jedoch durchaus auch zu unserem Nachteil gereicht sein.”

Tetsuo lächelte Shylanjah an und legte Ihr tröstend den Arm auf die Schulter

“Gräme Dich nicht weiter liebste Shy… schau wieder voraus. Es gibt noch soviel zu tun, noch soviel zu lernen und noch soviel in Schutt und Asche zu legen… dies wird Dich mit genug Freude erfüllen, dass Du, ob des Verlustes dieses Blutritters, ohne mit der Wimper zu zucken hinwegsehen wirst und ihn hinter Dir lässt… und wenn Dir nach ganz bestimmten Dinge zumute ist….nun, dann mache es wie ich….Nimm es Dir einfach.. Du bist eine stolze Hexe, und wir kennen keine Schranken nur die, die wir uns selbst auferlegt haben!”

Nach einigen Augenblicken schaute Shy Tetsuo tief in die Augen und sprach:
“Dann zeige es mir! Zeige mir diese Leidenschaft von der Du redest… Tu, was immer Du willst!”

Tetsuo setzte ein Lächeln auf, das bisher nur wenige sahen, ein schwer zu interpretierender Gesichtsausdruck, der ein leichtes Leuchten in seinen Augen hervorrief.

“das hätte sie nicht sagen sollen”, dachte sich Tetsuo, “man darf mir keine Generalabsolution in Bezug auf mein Handeln geben, denn diese muss ich dann auch ergreifen…. das ist der Weg des Hexers… aber sie tat es, und nun muss sie mit den Konsequenzen leben und erfahren, was es heißt, begehrt zu werden!”

“Folge mir!” befahl Tetsuo in einem Ton, der nicht an einen schlechtgelaunten Kommandanten erinnerte, doch an einen sehr überzeugten Meister, der seinem Schüler einen Weg weisen will.

Tetsuo schritt voraus und bewegte sich nach oben. Vorher postierte er noch sein Auge von Kilrogg an der Tür, und beschwörte für einen kurzen Augenblick den Teufelsjaeger um mit Hilfe seiner Paranoia, getarnte Schurken oder Druiden zu sichten, bevor er ihn wieder in den Abyss schickte.

Oben angekommen, deutete er Shy, sie solle sich in das Zimmer begeben. Der Hexer begann mit einer dämonischen Invocatio

“Shri’kras daemoni Kzu’hl ghreTh…Hört mich Diener des Abyss, ich befehle Euch diesen Ort in den Dimension zu verschieben, Ihr habt hier mein Blut…”
während dieser Worte zückte Tetsuo seinen silbernen Dolch und schnitt sich in den Unterarm und ließ das süße Blut des Elfen auf den Boden rinnen
“nehmt es als Opfer dar, und gehorcht meinem Befehl! … Sangui daemoni Illidani Xarr’Oth!”

Als er die letzten Worte aussprach, begann der Raum sich in ein lila Leuchten zu hüllen, die Wände verschwanden und wurde durch die ewige Weite eines für Shy unbekannten Ortes ersetzt. Es war ein dämonischer Ort. Jeder Hexer, der etwas von Daemonologie verstand, spürte die starke Präsenz an abyssischer Kraft… und diese Kraft hatte etwas sehr erregendes, sie durchfuhr den Körper der Hexe mit Wellen von Ekstase, wie sie in der normalen Welt nicht zu spüren sind…

“Spürst Du die Macht? Spürst Du die dämonische Macht, die uns durchdringt und uns Lust spendet? Wir sind nicht wirklich hier, doch nahe dran….. Lass diese dunkel Aura auf Dich wirken und nimm sie in Dir auf… und es wird ein Erlebnis folgen, welches Dir kein anderer bieten kann!”

Tetsuo schritt auf sie zu….. er sprach ein kurzes Wort und seine Finger begannen Feuer zu fangen… nur ganz leicht, aber es reichte um das Feuer zu spüren, denn die Hände Tetsuo bewegten sich zielsicher auf sie zu.
Er stand ihr jetzt ganz nahe… seine feurigen Hände durchschnitten sanft, aber zügig die Träger ihres Kleides, welches nun zu Boden fiel.
Er drehte sie herum, so dass er Ihren Rücken sah… seine lodernenden Finger gleiteten sanft über Ihren Rücken und hinterließen leichte Brandspuren, die aber keineswegs unangenehm waren, ganz im Gegenteil, sie waren ein süßer Schmerz, der den Körper der Hexe erbeben ließ.
Nun umgriff Tetsuo sie von hinten….
Als sich seine Zähne in ihr Fleisch gruben und sie seine heiße Brust auf ihrem Rücken vernahm, spürte sie auch seine Erregung und wie sich diese gegen ihre Lenden presste.
Tetsuo leitete sie küssend und liebkosend darauf hin, sich auf den Boden zu legen, der von angenehmer Wärme war. Auf ihrem Körper bildete sich ob der Hitze und der Erregung ein salziger Film, den Tetsuo auf ihrem Rücken liegend mit Genuss zu schmecken begann.
Seine heißen Hände ergriffen nun die ihren und streckten diese, fest im Griff, von ihr weg, so dass sie bäuchlings mit weit gespreizten Armen auf dem Boden lag.
Sein Becken rieb sich nun auf dem ihrem und sie konnte sein Glied zwischen ihren Schenkeln spüren.. Ein leichtes Stöhnen verließe ihre Lippen, welches voller Gier das kommende erwartete.
Auf dem schweißgebadeten rieben sich die Lenden aneinander und die Erregung Shylinjahs, die sie zwischen ihren Schenkeln spürte. Ließen auch ihre Scham erfeuchten, dass es nicht mehr auszuhalten war, bis Tetsuo endlich in sie eindringe. Tetsuos Lippen wanderten ihren Rücken hinab und kamen zwischen ihren Schenkeln zum Stillstand.. Seine Zunge vergrub sich tief in ihr und veranlasste die Hexe dazu, dass sich ihr schwerer Atem nun in ein leichtes Stöhnen wandelte.
Tetsuos Hände ließen derweil wieder von den ihren ab und glitten ihre Arme hinunter, sodass sie, während seine Zunge sie weiter liebkoste, ihre Brust umfassen konnten und er sie fest mit seinen feurigen Finger ergriff und streichelte. Er hob sie nun sanft, aber bestimmend an, sodass sie nun kniete. Sein Becken presste sich von hinten gegen ihre schweißgebadeten, festen Pobacken, die er mit leichten Schlägen vor Erregung erzittern ließ.. Dann drang er in sie ein.das erste Eindringen war wie eine Erlösung. sein hartes Glied war tief in ihr und sie konnte es pulsieren spüren.. Langsam, aber mit festen Stößen, ließe er seiner Lust freien Lauf, während sich seine rechte Hand tief in das Fleisch Ihrer seitlichen Lenden grub. Seine linke Hand überzog ihren Rücken vom Nacken abwärts mit seinen Fingernägeln mit süß-brennenden Wunden. Seine tiefen Stöße nahmen an Intensität zu und so auch seine Lust, die unüberhörbar aus seinem Munde zu vernehmen war.. Auch ihr Stöhnen gewann an Lautstärke und an Ekstase.
Er drückte sie wieder sanft auf den Boden und legte sich flach auf sie, ließe aber kein einziges mal ab, sie mit tiefen Stößen zu verwöhnen und sie langsam aber kontinuierlich ihrem ersehnten Höhepunkt entgegen zu treiben. Wieder vergruben sich seine Zähne in Ihrem Nacken, ihren Oberarmen und ihrem Rücken.. Herrlich schmerzende Wunden der Lust hinterließen jene Bisse, die das ganze Erlebte nur noch intensivierten.
Sein linker Arm umgriff nun ihr rechtes Bein und hob diese an, so, dass er es in die Höhe hielt und sie um neunzig Grad drehte.. Nun konnten sie einander sehen, während er tief in sie stieß, sein pulsierendes Glied sie vollkommen ausfüllte…. sie sahen sich in die Augen.. Beide waren von dämonischem Flackern erfüllt, welches die Ekstase und Lust förmlich ausstrahlte. Shylinjah drehte sich ein weiteres Mal um neunzig Grad, so dass sie nun auf dem Rücken lag. Tetsuo hielt ihre beiden Schenkel in seinem festen Griff und die Beine dadurch weit gespreizt, sodass er noch tiefer in sie dringen konnte.
Sie spürten beide, dass sie dem kleinen Tod gefährlich nahe kamen und ließen ihre Stimmen zu jenem Akt vor lauter Lust erbeben und schrien ihre Ekstase tief in den Nether, der sie umgab.
Ihre Nägel bohrten sich tief in Tetsuos Rücken, als sie begann unter heftigen Stößen ihrem Höhepunkt zu erwarten. auch Tetsuo erklomm jenen Punkt und unter dieser Anspannung begann sein Glied noch heftiger zu pulsieren, was den Prozess auf beiden Seite beschleunigte…
Ein Schrei… ein weiterer… die beiden Körper, die inmitten des Nichts lagen, wurden von einem lilafarbenen Leuchten erfüllt, elektrische Spannung durchfuhr den Äther, es roch nach Ozon und nach Schwefel. Die beiden hochmagischen Wesen erlebten ihren Orgasmus, welcher Energien freisetzte, derer diese unter normalen Umständen sie nicht mächtig sind… Unglaubliche Schattenenergie umschlang sie und riss sie noch tiefer in die Ekstase, in der sie sich ohnehin schon befanden. sie starben und waren doch am Leben.. Und es folgte die absolute Befriedigung… die Energien verebbten, der Schatten lichtete sich. tief schauten sie sich in die Augen. als Tetsuo dann sprach: “Das, meine schöne Hexe. das ist Lust.. Das ist Ekstase..ohne die störenden Elemente des Gefühls. pure Lust in ihrer Reinform!” … und dann küsste er sie.

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Unruhe

Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten pornographischen Wortlaut. Auch ist der Text völlig ohne politischen Bezug. Es ist reine Prosa und zum reinen Vergnügen geschrieben. Wenn Du Dich an all dem nicht störst, freue ich mich, wenn Du weiterliest,andererseits kannst Du Dich ja wieder den wissenschaftlichen oder politischen Blogeinträgen widmen.

 

Vorwort:
Es handelt sich bei dieser, wie bei einigen meiner Geschichten, um eine Vorlesegeschichte. Dies erklärt vor allem die vielen “…” Sie dienen dem Leser rein zur Erleichterung des Einfügens von Spannungs- und Sprechpausen.

Unruhe. Unrast. Sie wälzte sich umher, fand keine ruhigen Minuten. Immer wieder schlief sie kurz ein, und immer wieder spielte sich das gleiche vor ihrem träumenden Geiste ab. einen Mann, an einem Flusse, auf sie zeigend. Mit freiem Oberkörper, ausgestreckten Armen, blickt er sie an. Immer wenn es so schien, als wollten Worte seinen Mund verlassen, erwachte sie wieder.
Wer war diese Gestalt.. wieso raubt sie mir den Schlaf. was will sie mir mitteilen? Schlaf… Erwachen!
Sie hielt es nicht mehr aus, wollte einen freien Kopf bekommen. Sie stieg aus ihrem Bett.. leise. nur mit einem dünnen, schwarzen Seidenhemdchen bekleidet. Sie ergriff Ihren schwarzen Wollmantel, und verließ ihr heim um nun vor ihrer Wohnung zu stehen, durchzuatmen, die Gedanken an den Traum verdrängen. Sie griff in Ihre Tasche. Zigaretten? Hmm, wieso eigentlich nicht. vielleicht hilft das ein wenig. Als sie den ersten Zug genoss, schloss sie die Augen um diesen zu genießen. Da war er wieder, der langhaarige Jüngling, mit weißem Oberkörper, ausgestreckten schlanken Armen…
Erschrocken hustete sie. sie ließ ihre Zigarette fallen und lief auf die Straße. Sie lief und lief, wusste nicht wohin, es kam ihr alles vertraut vor und irgendwie wusste sie nicht wie lange sie schon lief und wo sie sich jeweils befand. Abrupt blieb sie stehen. Wasser. Sie vernahm es schon kurz davor, doch registrierte sie es nicht, zu arg in Gedanken war sie.
Ein Fluss, sie stand am Ufer, im hohen Gras. Bodennebel kühlte ihre nackten Füße. erst jetzt fiel Ihr auf, dass sie keine Schuhe trug. Nur Ihren Mantel und darunter nahezu nichts.
Erschrocken schaute sie sich um. wo war sie, sie kannte diesen Ort, zumindest war er ihr nicht unbekannt. Auf den Fluss blickend, erkannte sie die kleine Insel mitten in diesem kleinen Strom. Wieso erkannte sie diese, mitten in dunkler Nacht. Der Mond lag versteckt, nur teilweise zu sehen, hinter nächtlichen Wolken, viel Licht spendeten auch die wenigen Sterne nicht. Doch erblickte sie dieses kleine Eiland, als könne sie die das Dunkel der Nacht durchschneiden. Licht? Ja, es war eine Lichtquelle, die sie die Insel erkennen ließ. Sie bewegte sich? Ihr Atem stockte. Die Haare Ihrer zarten Haut richteten sich auf, sie erstarrte.. Nun erkannte sie, warum die Lichtquelle sich bewegte. Es war eine große, schwarze Kutscherlampe, deren Licht von einer schweren Kerze gespeist wurde. Sie wurde getragen, in der feinen, schlanken Hand eines Mannes mit freiliegendem Oberkörper, einer eng anliegenden lederähnlichen Hose, nur feiner und etwas glänzender als eine solche. Seine langen, tiefschwarzen Haare, glänzten nahezu im schein der Kerze und seine Augen blickten tief und voller Begierde in ihre Richtung. Er streckte beide Arme aus, hob so die Lichtquelle höher, sodass Ihr nun sein feines, schlankes und unglaublich verführerisches Antlitz auffiel. er war wunderschön und beängstigend zugleich. Grauen und Begierde verschmolzen zu einem unbeschreibbaren Gefühl des Verlangens, diesem Manne nah zu sein.
Sein Mund öffnete sich um Worte zu formen. doch dann lächelte er nur leicht, blickte Ihr tief in die Augen und seine Worte sprachen alles aus, was sie ihn zu sagen erhoffte.
Ein Kahn! Ihre Schritte wurden schneller, sie spürte die Tauesnässe des Grases nicht, sie spürte auch nicht den kühlen Wind, der Ihr Haar wehen ließ. Sie spürte nur noch Verlangen, Begierde, Vorfreude.
Das kleine Boot legte an. Nur noch wenige Schritte, dann konnte sie ihn fassen, ihn spüren, sich hingeben. Ihm, von dem sie seit Tagen träumte, ihm, der Ihr die Nächte stahl. Sie kümmerte ich nicht ob einer rationalen Erklärung, wie dies alles sein kann. es ist so, und das war alles, was für sie im Augenblick von Interesse war.
Angekommen, erblickte sie ein Lager aus weichen, schwarzen Fellen. Die Gestalt Ihrer Begierde kniete auf ihnen, der Schein der Kerze umhüllte Ihn und das Lager in wohliges Licht.
Sie stand nun vor ihm, er zu ihr aufblickend.. Verlangend, begierig.
Sie ließ Ihren Mantel fallen.
Seine warmen Hände umklammerten Ihre Beine.. sie erzitterte, die Berührung brachte sie fast um den Verstand.. Alles ist so, wie es sein soll. und auch so, wird es werden..
Er küsste Ihre Oberschenkel, mit seinen Händen hob er Ihr Kleidchen, sie war darunter völlig entblößt.
Seine Hände wanderten weiter, umgriffen ihre Hüfte, während seine Zunge den Weg zu Ihrem pulsierenden und zutiefst feuchten Zentrum ihrer Lust suchte.
Begierig leckte und küsste er Ihre erregten Lippen, stieß immer wieder mit dieser tief in sie ein.
Sie ergriff seine Schultern und Ihre Nägel bohrten sich in sein zartes Fleisch.
Ihre Wildheit ging mit Ihr durch. sie drückte gegen seine Schultern und schmissen ihn vor sich auf das Bettenlager und warf sich vor ihn. Begierig zerrte sie an seiner Hose, und riss sie ihm förmlich vom Leib. Seine erhartete und beeindruckende Männlichkeit lag nun frei, sie ergriff sie voller Wollust und genoss es, voller Leidenschaft an Ihr zu saugen, sie zu lecken, sie tief in sich aufzunehmen.
Sie hörte, wie er es genoss. Seine tiefe Stimme, formten Laute der Lust, er wand sich auf den Fellen, in vollen Zügen ihre Gier genießend.
Sie will ihn nun, sie konnte nicht mehr warten. Sie entledigte sich ihres Kleidchen, so dass er nun voller Genuss auf Ihren wunderschönen, wohlgeformten Oberkörper Blicken konnte. Ihre Brüste waren mehr als weiblich und Ihre Knospen, waren hart und fest, die aufgestellten Haare ob der leichten Kühle der Umgebung, ließen Ihren Körper dem einer Statue gleichen, von unnahbarer Schönheit und Würde, aber dennoch feuriger Leidenschaft und tiefgehender Gier nach Lust und seinem Körper.
Mit beiden Händen umgriff sie sein Glied, hart und feucht war es und im Pulse vibrierend, erhob sich leicht über ihn, beugte Ihre Arme, immer noch seine Härte umgreifend unter Ihre Schenkel. Langsam ließ sie es in sich gleiten. Erst nur seine Spitze, wohlgeformt und weich, dann ließ sie eine Hand los, weitere Zentimeter glitt er ihn sie, dann auch noch die letzte Hand. tief wollte sie ihn spüren. sie presste ihren Körper fest auf seinen, ein kurzer Schmerz, doch genüsslich.
Dann begann sie Ihr Becken zu kreisen, und gleichzeitig sein Glied immer wieder rein und raus gleiten zu lassen, sich stoßen zu lassen. mit immer größer werdender Härte, da auch er nun sein Becken gegen Ihres stieß. Seine Hände hielten ihr Becken, drückten es auf seines.
Lauter wurden sie, ließen jeden Stoß nicht unerwähnt. Dem Höhepunkt entgegenreitend, genoss sie seine Härte und seine Wildheit immer mehr, schrie laut, als sie ihren Orgasmus erreichte. doch merkte sie, dass sie seinen Saft der Lust noch nicht in sich spürte und so wusste sie, was sie nun wollte. Sie packte fest zu, ließ seine Männlichkeit keine Sekunde lang los, während sie ihn aufforderte hinzustehen und sich vor ihm kniend niederließ. Lüsternd und gierig saugte sie an seinem feuchten, kurz vor dem Erguss stehenden Glied, wollte es bis zur Völle genießen, wenn er in lauten Schreien komme und sich über und in Ihr ergoss.
Tiefe, erlösende Laute verließen die Kehle des Geliebten, des Begehrten. Sein Samen verließ seinen Körper, sie fing ihn gierig mit Ihrem Körper, Ihren Brüsten und ihrem Mund auf, schmeckte den süßlichen Geschmack, ganz ohne Bitterkeit oder Schärfe. ein wohlschmeckender Genuss an dem sie sich laben konnte.
Diesen Geschmack genießend, kroch eine weitere Welle der Lust ihren Körper herauf. So ließ sie von dem kurz vor dem Punkt zum erschlaffend stehend Glied, nicht ab und saugte an ihm, bis seine volle Kraft wieder zum Vorschein trat um sich nun, ihm willig ihren Po zuwendend, aufforderte, sie auf Knien zu nehmen. Sie ein weiteres Mal dem Höhepunkt entgegen zu stoßen. dies wollte sie dann wiederholen, bis all sein Saft versiegt und all Ihre Kraft erloschen. Die ganze Nacht und bis zum Morgen.

Wo?

Sie weiß es nicht! Wusste sie es wirklich nicht?

Sie musste danach gehen, nicht wahr? Ihn verlassen? Ja, das musste sie, doch bis dahin, wird sie ihn genießen, sich an Ihm laben.

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Der Baldachin im Wald

Achtung! Die folgenden Zeilen enthalten pornographischen Wortlaut. Auch ist der Text völlig ohne politischen Bezug. Es ist reine Prosa und zum reinen Vergnügen geschrieben. Wenn Du Dich an all dem nicht störst, freue ich mich, wenn Du weiterliest,andererseits kannst Du Dich ja wieder den wissenschaftlichen oder politischen Blogeinträgen widmen.

 

Vorwort:
Es handelt sich bei dieser, wie bei einigen meiner Geschichten, um eine Vorlesegeschichte. Dies erklärt vor allem die vielen “…” Sie dienen dem Leser rein zur Erleichterung des Einfügens von Spannungs- und Sprechpausen.

Die Sonne verlässt das Firmament… langsam legt sich der Schleier der Nacht über den Wald. Der schmale, von wenigen Menschen begangene Pfad auf dem Du gehst, ist noch gut zu erkennen, doch merkst Du, wie die Schatten der schützenden Bäume immer länger werden und Dir bald die Sicht in die Ferne verwehren….
Du bist allein… Du suchtest die Einsamkeit in der Stille des Waldes… doch nun wird es dunkel und Dein Schritt wird schneller, denn Du befürchtest nicht mehr herauszufinden, wenn die Dunkelheit ganz den Wald einhüllt. Der Wald ist dicht und sehr alt…. die Baumkronen der wunderschönen alten Eichen verwehren dem Glanz der Sterne und des Mondes eintritt…. Doch was ist nun… der Weg nimmt plötzlich ein jähes Ende….. wo gerade noch ein gut zu beschreitender Pfad den Wald durchschnitt, ist nun nichts mehr…. Solltest Du umdrehen? Oder in die Wildnis des düsteren Dickichts vordringen?
Was war das? Du warst Dir sicher ein Geräusch gehört zu haben…. Es klang wie ein Heulen eines Wolfes. Da war es wieder… ja, es ist ganz sicher ein Wolf gewesen… Ein leichter Schauer fährt Dir durchs Gebein.
Du fängst nun an zu rennen…. streifst dabei immer wieder Äste und Sträucher… Du irrst umher.. ohne Ziel…. ohne zu wissen wohin Du laufen solltest…. immer wieder begleitet von unregelmäßigen Heulen der Kreaturen der Nacht die überall zu sein scheinen….
Ein fahles Licht? Was mag das sein…. Du erkennst in der Ferne ganz deutlich eine Lichtung, doch das Licht scheint nicht vom Monde zu kommen.. nein, es ist eine andere Quelle….
Du näherst Dich….Deine Arme streifen, während Du vorsichtig läufst, zarte Rosen, die Dir den Weg verwehren wollen wie es scheint….. sie reißen leichte Wunden in Deine zarte, weiße Haut…. vermischt mit dem Schweiße Deiner letzten Anstrengungen spürst Du die Risse in Deinem Fleisch… langsam, aber stetig rinnt rotes Blut Deine Arme hinab….
Du hast gar nicht gemerkt, dass Du schon fast an jener geheimnisvollen Lichtquelle angekommen bist, der Du genähert hast…Du hebst Dein Haupt und atmest vor Schaudern tief ein…. Dein Herz klopft…. vor Dir siehst Du eine Lichtung…. ganz und gar mit weichem Moos bedeckt. Im Zentrum jenes obskuren Ortes liegt auf jenem weichen Naturteppich ein schwarzes Tuch aus feinstem, und schwerem Samt. An jeder Ecke des Lagers stehen große gusseiserne Lüster mit tiefschwarzen Kerzen, die diesen Ort in ein geheimnisvolles Licht hüllen…
Hinter all jenem siehst Du einen Rosenbogen, dessen tiefschwarze Blüten einen süßen und betörenden Duft verströmen…. ganz und gar gefangen von diesem lieblichen Essenzen, schließt Du die Augen um das Sinneserlebnis zu intensivieren….. Ein Geräusch? Du öffnest Deine Augen…. Dein Herz rast…. denn nun siehst Du eine Gestalt in jenem Baldachin aus Rosen stehen… eine Gestalt ganz in schwarzen Samt gehüllt. Du erkennst eine feines Hemd, weit geschnürt mit Langen Spitzen an den Armenden. Mehr ist nicht zu sehen, da der lange Samtmantel und die tief im Gesicht liegende Kapuze alles verhüllt. Die Gestalt nähert sich…. Sie steht nun direkt hinter jenem Bette aus Samt und Moos, zwischen zwei Leuchtern, die Ihre Silhouette illuminiert.
Du bist ganz gefangen von dieser Erscheinung, bist gefangen von jener Figur, die nun die rechte Hand ausstreckt und andeutet Dich zu nähern.
Du kannst nicht anders, Du musst jenem Befehle folge leisten… zu stark ist die Anziehung die von der Gestalt ausgeht. Du betrittst den Samt….. und kniest nieder…. Du hattest das ganz starke Gefühl, dass es das war, was Dir befohlen ward. Nun nähert sich auch der Unbekannte…. Er steht nun ganz nah….. seine Arme bewegen sich überkreuz, und beginnt damit seine Haupt zu entblößen und den Mantel abzulegen….
Du siehst gerade aus…. blickst nicht nach oben… zu groß ist Deine Angst…. Du siehst wie der Mantel fällt…. Du kannst den langen Brokatrock erkennen, den der Unbekannte unter jenem Mantel, der nun am Boden liegt, trägt…..
Er senkt sich zu Dir…. seine rechte Hand ergreift Dein Kinn…. die Berührung lässt ein Gefühl reinster Zärtlichkeit durch Deinen Körper fahren., Seine Hand ist sanft und zart und seine langen, schwarzen Fingernägel sind wie Dornen, Die Deine Haut streicheln… er hebt vorsichtig Den Haupt und lässt Dich ihn ansehen…. Du siehst in ein Gesicht das halb von tiefschwarzen, langen Haaren verdeckt ist. Seine Augen sehen tief in Dich…. sie verschlingen Dich nahezu mit Ihrer Intensität… Du weißt eines ganz genau…. diesem Blick bist Du völlig ausgeliefert…
Er nimmt Deinen Arm und erblickt Deine Wunden, die durch der Rosen Dornen tief in Dein Fleisch gerissen wurden. Sein Haupt nähert sich diesen Blut weinenden Öffnungen zu Deinem Innersten… Seine Zunge streicht sanft aber bestimmt über die Risse und labt sich am süßen Saft des Lebens.
Als seine Zunge Deine nackte Haut berührt, schließt Du vor Schöngefühl Deine Augen… Eine wohlige Kälte zieht Deinen Körper hinauf und lassen Dich erschaudern…
Dein Oberteil, zerfetzt von Dornen und Ästen, hängt nur noch teilweise an Deinem Körper….. Der Unbekannte packt mit beiden Händen den verbleibenden Stoff und reißt ihn Dir mit einem Rucke vom Leib.
Dein weißer, sanfter Körper ist nun völlig entblößt…. Er streckt seine Arme Aus…. zu einem Kreuz…. Du weißt was Du tun sollst…. Du befreist auch seinen Oberkörper von jenem Stoffe, der diesen noch verdeckt. Seine Brust, weiß und nur mit einem kleinen Tattoo verziert, ist Dir nun ganz nah. Du hast das unbändige Bedürfnis, sie zu berühren, sie zu küssen, sie zu liebkosen…
Du näherst Dich der blassen Haut und lässt Deiner Begierde freien Lauf… Du merkst wie er genießt… doch er drückt Dich sanft weg und zum ersten Mal vernimmst Du eine Stimme: “Leg Dich nieder schöner Engel der Nacht und genieße…” Mit jenen Worten legt er Dich sanft auf das weiche Lager und beugt sich über Dich. Sein Haupt nähert sich Deinem. Lippen berühren sich, ein leidenschaftlicher und nach mehr verheißender Kuss folgt. Der Mund wandert an Deinem Hals hinab…. der Weg bis zu Deinen Büsten wird gesäumt von liebkosenden Berührungen, Du kannst den Atem spüren, die warme Zunge vernehmen wie sie Deine zarte Haut streichelt. Die Hände der dunklen Gestalt scheinen überall zu sein, Du vernimmst am ganzen Leib Myriaden von Empfindungen und die leidenschaftlichen Küsse der warmen Lippen tauchen Deinen erregten Körper in ein Bad der Sinne…. Deines Verführers Haupt wandert Deinen Bauch herab, begleitet von seiner heißen Zunge, die nun Deine Scham erreicht… tief in Ihr vergräbt sich sein Antlitz… Du verspürst ein Gefühl der absoluten Begierde und Ekstase, während Du seine weiche Zunge in Dein Zentrum der Lust eindringen spürst. Dein Leib beugt sich vor sexueller Energie, die durch Deinen Körper fährt wie ein elektrisierender Blitz in einem Sommergewitter. Du spürst die Zunge mit Deiner feuchten Scham spielen…. Du willst mehr… Du willst ihn in Dir spüren….
Als könne er Deine Gedanken aus Deinen Gefühlen herauslesen, richtet sich der Dunkle Engel vor Dir auf…. Du schaust Ihn an…. sein langes schwarzes Haar hängt wild in seinem Gesicht…. Er lässt sein letztes Stück Stoff fallen…. Wie auch Du, so kniet er nun völlig entblößt vor Dir. Seine Erregung ist deutlich zu sehen. Dein Blick senkt sich auf seine Männlichkeit, von der Du mehr als nur wünschst, sie in Dir zu spüren, Dich mit Ihr zu vereinen.
Der Unbekannte senkt sich über Dich, Antlitz zu Antlitz bist Du nun mit Ihm, Eure Leiber liegen nun übereinander und Haut berührt Haut. Du spürst seine Erregtheit zwischen Deinen Beinen, leichte Bewegungen seiner Hüften, lassen Dich vor Erwartung auf das Kommende in ein leises Söhnen verfallen….
Du drückst auch Deinen Körper gegen seinen, willst damit andeuten ihn endlich in Dir zu spüren…
Er schaut Dich an, seine Augen verheißen Leidenschaft, Ekstase, tiefste Lust…. Langsam, ganz sanft dringt er in Dich ein…. Ein kaum auszuhaltendes Gefühl der Erregung erfasst Deinen Körper… tief graben sich Deine Nägel in sein Fleisch, aus Deinem Munde entweichen Schreie der Lust, als er immer tiefer in Dich eindringt, sich in Dir bewegt, Dich ganz erfüllt…
Seine Zunge liebkost weiterhin Deine Brüste und seine Hände streicheln jeden Teil Deines zitternden Körpers. Immer heftiger werden seine Stöße, immer mehr spürst Du, dass Du dem kleinen Tod näher kommst… Auch wird sein Stöhnen immer lauter und ekstatischer… Du willst dass er tiefer eindringt, willst ihn ganz in Dir spüren. Du schreist vor Lust, Wellen unglaublicher Schönheit durchfahren Deinen Körper, Du bäumst Dich in einem letzten Kraftakt auf und bist dann völlig gelöst und von einer wunderbaren, erlösenden Entspannung erfasst….
Doch eines fehlt noch, Du willst auch ihm den kleinen Tod schenken, willst dass er sich über Dich ergießt und sich befreit von seiner Lust…
Der dunkle Engel verlässt Deinen Körper und kniet zwischen Deinen Schenkeln…. in einem letzten Akt der Leidenschaft lässt er seiner Ekstase freien Lauf und befreit sich über Dir…. Du spürst die Wärme auf Deinem Leibe und es fühlt sich wunderbar an… nochmals durchzucken Dich leidenschaftliche Ströme der Ekstase als Du ihn dabei beobachtest, wie sein Höhepunkt vor Deinen Augen geschieht….
Der unbekannte Liebhaber erhebt sich….. seine rechte Hand ergreift die Deine und küsst diese voller Zärtlichkeit. Dann lässt er Dich los und tritt ein paar Schritte zurück… seine Silhouette verschwimmt langsam vor Deinen Augen…. Du siehst noch, wie er sich langsam auf den Rosenbaldachin zu bewegt und mit ihm aber letztendlich ganz ein wird….
Stille….. auch das Heule der Wölfe ist nun verstummt…. In der Luft liegt immer noch der süße Duft der Rosen…. doch vermischt mit Gerüchen der Leidenschaft und der Begierde. Dein Körper ist immer noch ganz benommen….. war dies alles real??
Ein leichter Wind steigt auf…. der Mond wird durch diesen völlig enthüllt und illuminiert Deinen nackten Leib… Nein…. es war real… Du betrachtest Deinen Oberkörper…. Du fasst Dich an, Du siehst Dich an….. Nun weißt Du – es geschah alles.. und es wird unvergessen bleiben.

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